105 Tage an Bord abgeschottet - Marsflugsimulation der ESA

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105 Tage an Bord abgeschottet - Marsflugsimulation der ESA

Ungelesener Beitrag#1von Hostmaster » Freitag 27. Februar 2009, 22:16

Wie die Weltraumbehörde ESA meldet, wird am 31. März der 28-jährige Ingenieur Oliver Knickel in Moskau in einem Raumschiffnachbau eingeschlossen. Der in Hamburg lebende Knickel ist seit zehn Jahren bei der Bundeswehr. Nach einer Offiziersausbildung war er 2002 für drei Monate in Afghanistan. Seit Oktober lehrt er unter anderem an der Fachschule des Heeres für Technik in den Fächern Mathematik, Elektroingenieurswesen und Mechanik. Er spricht Russisch und Französisch.

Während der Langzeitflugsimulation im russischen Institut für Biomedizinische können Knickel, der französische Air-France-Pilot Cyrille Fournier und ihre russischen Kollegen nur über Funk oder E-Mail miteinander in Verbindung treten.

Wegen der im Falle der Marsmission großen Entfernung zur Erde, erfolgt die Kommunikation stets mit einigen Minuten Verzögerung. Im Falle maximaler Enrfernung gar 40 Minuten. Neben strenger Rationierung der Lebensmittel findet im Krankheitsfall eine Versorgung durch gesunde Crewmitglieder im Raumschiffnachbau statt.

Die Resonanz auf die Astronautensuche der ESA war enorm. 5.600 Interessierte meldeten sich daraufhin. Diese Simulation ist allerdings erst die Vorstufe zu einer 520 Tage andauernden Langzeitsimulation. Diese umfaßt Hinflug, Aufenthalt auf dem Mars sowie den Rückflug zur Erde.

Quelle: spiegel.de
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Ungelesener Beitrag#2von DagSonja » Samstag 28. Februar 2009, 13:15

So ein Training ist sicher hart und man geht an seine gesundheitlichen und körperlichen Grenzen. Das kann sicher nicht jeder durchführen. Da ist ja auch der Aufenthalt in einer Zentrifuge dabei.

Vor Jahren, als es darum ging, wie Sigmund Jähn vorbereitet wurde, habe ich da mal etwas darüber im Fernsehen gesehen. Hut ab, für die Leute, die sich dem stellen und viel Erfolg für die Mission zum Mars.
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