ESA plant eigenes Überwachungsnetz für Weltraumschrott

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ESA plant eigenes Überwachungsnetz für Weltraumschrott

Ungelesener Beitrag#1von Hostmaster » Montag 16. Februar 2009, 18:20

Die europäische Weltraumbehörde Esa will sich künftig in Bezugnahme auf die Überwachung von Weltraumschrott im Rahmen einer Emanzipation von der Nasa selbst kümmern. Das Projekt wird viel Geld und Zeit in Anspruch nehmen.

Im Moment der Kollision war Europa noch ahnungslos. Nach dem Zusammenstoß zweier Satelliten in der vergangenen Woche musste sich die Europäische Weltraumbehörde ESA erst Daten von der NASA kommen lassen, um die Gefährdung der eigenen Satelliten durch Trümmerteile abschätzen zu können. Das Space Surveillance Network der US-Amerikaner observiert ununterbrochen über 17.000 Objekte in der Erdumlaufbahn und half mit aktuellen Informationen den Europäern aus der Informationsmisere.

Die Esa möchte nicht ewig auf den Informationsdatentransfer über den Atlantik angewiesen sein. Stattdessen tüfteln die Europäer bereits an einem eigenen Überwachungsnetz. Die Pläne für dieses "Space Situational Awareness Programme" hat die ESA heute präsentiert. "Man muss in der Beobachtung noch sehr viel mehr tun", sagte der Leiter der für Weltraumschrottl zuständigen ESA-Abteilung, Jean- François Kaufeler.

Mehrere miteinander vernetzte Meßstationen sollen fliegende Objekte ab einer Größe von zehn Zentimetern erfassen. Nahe der Erdoberfläche, bis in etwa 2.000 Kilometer Höhe, kommen leistungsstarkestarke Radaranlagen zur Verwendung. Der Weltraumschrott ist nicht gleichmäßig verteilt: Eine auffällige Anhäufung von fliegenden Schrotteilen gibt es in jeweils 800, 1.000 und 1.500 Kilometern Höhe. Der in etwa 36.000 Kilometer entfernte, begehrte geostationäre Orbit ist etwas weniger verschmutzt. Er soll mit optischen Teleskopen durchforstet werden.

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