Südliches Äquatorband des Jupiter nicht mehr sichtbar

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Südliches Äquatorband des Jupiter nicht mehr sichtbar

Ungelesener Beitrag#1von Hostmaster » Freitag 21. Mai 2010, 10:20

Wissenschaftler wissen nicht, warum, aber eines der Hauptwolkenbänder des Gasplaneten Jupiter ist erneut nicht mehr sichtbar. Wie ein eigensinnigesTier verschwindet das Band sporadisch, um dann wieder aufzutauchen. "Das ist ein bedeutsames Ereignis", sagt Planetenforscher Glenn Orton Planetenforscher vom zur NASA zugehörigen Jet Propulsion Lab. "Wir beobachten die Situation genau und verstehen noch immer nicht vollständig, was los ist."

Das braune Wolkenband, welches unter dem Namen SÄG als der Südäquatorgürtel bekannt ist, begann mit dem Abebben Ende letzten Jahres, wie die NASA in einem Artikel auf ihrer Website berichtet. "Aber ich habe sicherlich nicht erwartet, die Wolkenformation vollständig verschwinden zu sehen", sagte der Amateurastronom Anthony Wesley aus Australien. "Jupiter setzt seine Überraschungen fort". Glenn Orton sagt, der Gürtel wird nicht weg sein, sondern lediglich unter höheren Wolken versteckt.

"Es ist möglich", sagte er auf der NASA-Website "Daß einige 'Ammoniak Cirren" oberhalb des SÄG gebildet hätten, und ihn vor dem Blick der Astronomen fern hielten. Auf der Erde, sagt die NASA, bestehen Cirrus Wolken aus Eiskristallen. Auf Jupiter kann sich die gleiche Art von Wolken bilden können, aber die Kristalle bestehen nicht aus Wassereis, sondern aus gefrorenem Ammoniak. Das Verschwinden des Wolkengürtels könnte irrtümlich stattfinden. "Der SÄG verblaßte in unregelmäßigen Abständen, zuletzt zwischen 1973-75, 1989-90, 1993, 2007, 2010," sagte John Rogers, Direktor der British Astronomical Association, Fachabteilung Jupiter. "Der Wolkenschwund 2007 wurde ziemlich früh beendet, aber in den anderen Jahren war der SÄG fast abwesend, wie gegenwärtig."

Die Rückkehr des SÄG könnte dramatisch sein, sagte die NASA. "Wir freuen sich auf einen spektakulären Ausbruch der Stürme und Wirbel, wenn der "SÄG Revival" beginnt", sagte Rogers gegenüber der NASA. "Es beginnt immer an einem einzigen Punkt, und eine Störung breitet sich von dort aus rasch um den gesamten Planeten aus, um wegen der spektakulären Größe auch für Amateure ein reizvolles Ziel zur Betrachtung im Teleskop darzustellen". "Allerdings", sagte er, "können wir nicht vorhersagen, wann oder wo es beginnt. Gemessen an historischen Ereignissen dieser Art, könnte es jederzeit innerhalb der nächsten zwei Jahre sein."

Jupiter, der größte Planet im Sonnensystem, ist zur Zeit am östlichen Himmel vor der Morgendämmerung sichtbar, sagte die NASA.

Quelle: CNN
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