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 Travelnews 
Titel: Kopenhagen: Bombe im Hotel Jørgensen explodiert Erstellt von: Mistrinanka

In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen ist heute eine Bombe im Hotel Jørgensen hochgegangen. Die Polizei konnte später in einem nagelegenen Park einen Tatverdächtigen festnehmen. Als man den Mann verhaftete, blutete dieser sehr stark. Man geht davon aus, dass er der Bombenleger ist. Der Sprengsatz hat einen geringen Sachschaden angerichtet, heißt es. Ob es sich bei der Tat um einen Terrorakt handelt, wollte die Polizei nicht mitteilen.

Quelle:
Man arrested after minor explosion in downtown Copenhagen hotel
Trivago Hotel Jørgensen

Freitag 10. September 2010, 18:30 Kommentare: 0 Antworten  

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Titel: Tourismus gefährdet Trinkwasservorräte auf Bali Erstellt von: Hostmaster

Ist der Massentourismus schädlich für Bali?

Die Antwort auf die obige Frage ist ein klares Ja. Ja, Bali ist definitiv überlaufen. Man braucht nur einen Blick auf die unten stehenden Daten zu werfen, um zu der Überzeugung zu gelangen, daß dies der aktuelle Stand der Dinge ist:

Bali hatte im vergangenen Jahr 5,75 Millionen ausländische und inländische Touristen, die fast die doppelte Anzahl an Einwohnern der der Insel in Höhe von 3,9 Millionen bildeten. Bali ist ausgelegt für eine Aufnahmekapazität von 1,5 Millionen Touristen.

Von diesen 3,9 Millionen Einwohner nahm die Zahl der Migranten aus Java, Lombok und anderen Teilen Indonesiens in den vergangenen Jahren rasch zu und beträgt derzeit etwa 400.000, so daß die native Bevölkerung nur 89,7 Prozent der lokalen Bewohner darstellt.

Alle 48 balinesischen Strände wurden einer akuten Erosion unterworfen, so daß die Küstenlänge 181,7 Kilometer beträgt, von denen im letzten JahrzehntLandfläche diesem letzten Jahrzehnt 41,5 Prozent der Inseleigenen Küste verloren ging.

Allein in einem Jahr, es handelte sich dabei um das Jahr 2008, zeigten die Satellitendaten, daß Bali 88,6 Kilometer seiner Stränden, verursacht hauptsächlich durch massive Zonierung der Küste und Mißachtung geltender Gesetzte, einbüßte.

Während dieser letzten zehn Jahren stieg die durchschnittliche Temperatur in Bali von 28 bis 30 Grad Celsius auf 33° C an. Dies ist vor allem durch eine Zunahme der Bevölkerungsdichte verursacht. Die Zahl der Hotelzimmer, mit Ausnahme derjenigen in explosionsartig anwachsenden Hotelburgen, hat bis zu 78.000 Zimmer neu erschlossen, während die optimale Zahl 22.000 betragen würde, wie die von der Regierung in Auftrag gegebene Umfrage ergab.

Ein Hotelzimmer verbraucht im Durchschnitt 300 Liter Wasser pro Tag. Bei 78.000 Zimmern, beläuft sich der Verbrauch auf mindestens 23,4 Millionen Liter wertvolles Trinkwasser täglich, welches von der Tourismusbranche benötigt wird.

Das Ergebnis ist eine massive Verknappung von Trinkwasser in verschiedenen Teilen von Bali und akutes Einsickern von Meerwasser in das Binnenland, verbundet mit einem Anstieg des Meeresspiegels um 50 Zentimeter in den meisten Küstenregionen in Bali.

Massiver illegaler Holzeinschlag in den Wäldern von West Bali, stellt eine Gefährdung einiger Nationalparks der Insel dar. Seit 1983 hat Bali 25.000 Hektar ihres Waldes, was einer drastischen Reduzierung von einem Fünftel seiner Waldreservate innerhalb eines Zeitraums von 20 Jahren entspricht, verloren.

Der Stolz der Insel, der Bali-Tiger (Panthera tigris Balica), ist längst ausgestorben und wird bald werden seltene Vogelarten seinem Schicksal folgen, die Balistars (Leucopsar rothschildi), von denen nur ein paar Dutzend aktuell im Bestand sind.

Rund-um-die-Uhr-Staus sind mittlerweile ein alltägliches Phänomene in den meisten Teilen von Bali, vor allem in den Regierungsbezirken von Badung, Gianyar, Tabanan, Buleleng und auf den wichtigsten Autobahnen rund um die gesamte Insel.

Bali hat durchschnittlich 1.500 Hektar üppiger landwirtschaftlicher Flächen pro Jahr für die Tourismusindustrie während der letzten 30 Jahre eingebüßt. Angesichts Balis kleiner Landmasse, ist dies als eine enorme Entfremdung zu betrachten.

Die Situation ist besonders kritisch, da die Landwirtschaft die Grundlage der balinesischen Kultur darstellt, und Land von den Insulanern als heilig betrachtet wird. Mit jedem Grundstücksgeschäft, verschwinden auf einen Schlag Tempel, die die regionale Lebensart, Zeremonien und Rituale der Balinesen, die einst auf diesem Grundstück lebten, darstellten.

An ihre Stelle tritt ein Hotel, Einkaufszentrum oder Restaurant, daß jeden Tag eine fremde Lebensart ausstrahlt, einen schnellen Austausch der ursprünglichen Kultur. Während die Artenvielfalt durch Erosionen, die durch eine Überstrapazierung der natürlichen Ressourcen die durch einen Zustrom von Touristen verursacht werden schwindet und Änderungen der Lebensweise stark genug sind, um kulturelle Erosionen zu bewirken, werden im Land Verfremdungen verursacht, die zum raschen Aussterben der balinesischen Sitten, Traditionen und Identität führen.

Warum widerfuhr ein solches Unglück Bali?
Die Antwort liegt in der Regierung, sowohl auf zentraler und Provinzebene, zusammen mit der Tourismusindustrie, in deren Fokus Bali steht. Dies hat seinen Hintergrund darin, als in der Mitte der 1970er Jahre, als Indonesien knapp bei Kasse war, und seine Entwicklung durch Tourismus-Programm finanzieren wollte.

Dieser Raubbau an Bali ließ nicht nur das biokulturelle Erbe der Insel erodieren, sondernführte dazu, die Entwicklung von vielen anderen prächtigen indonesischen Touristenattraktionen zu hemmen.

Nehmen wir zum Beispiel den Borobudur-Tempel, der als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt wurde, der jährlich von nur 85.000 Besuchern im Vergleich mit mehr als 1 Mio. für die ähnliche Angkor Wat Tempelanlage in Kambodscha.

Quelle: news.asiaone.com

Übersetzung: (c) hostmaster 09/2010

Video

Freitag 10. September 2010, 15:39 Kommentare: 0 Antworten  

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Titel: Thailand: Hotel Banthai Beach - Gast im Hotelpool ertrunken Erstellt von: Mistrinanka

In der Thailänischen Stadt Patong ist am Mittwoch ein Gast vom Phuket Hotel Banthai Beach Resort and Spa in einer der Hotelpools ertrunken. Er habe nach dem Essen baden wollen, ging dann aber aus unerklärlichen Gründen unter und ertrank. Augenzeugen hatten zwar gesehen, wie der Mann unterging, beachteten ihn aber nicht weiter, da sie dachten, er würde nur Abtauchen.

Später fiel dann doch auf, das etwas nicht in Ordnung sein könnte und man versuchte den Schwimmer zu retten. Man wollte ihn aus dem Wasser ziehen, was sich durch die Körperfülle des Mannes auch noch als Problem erwies. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht. In der Klinik konnte man nur noch den Tod des Patienten feststellen. Das Opfer stammte aus Australien und war 58 Jahre alt.

Quelle: Phuket News
Trivago Banthai Beach Patong

Donnerstag 2. September 2010, 22:57 Kommentare: 0 Antworten  

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Titel: London: British Museum wegen Gasgeruch evakuiert Erstellt von: Mistrinanka

Das British Museum in London ist am Samstag wegen eines undefinierbaren Geruchs geräumt worden.

Die Museumsleitung und die Polizeibehörden sagten aus, dass etwa 8.000 Besucher evakuiert wurden. Einige Stunde später gab es Entwarnung. Am morgigen Sonntag soll das Museum wieder normal geöffnet sein.

Nach Angaben des Polizeisprechers, wurde die Polizei kurz vor 13:00 Uhr in das Museum gerufen, weil man dort einen seltsamen geruch wahrgenommen hätte. Etwa zehn Besucher hatten Augenprobleme wegen des Geruchs bekommen.

Zur Sicherheit wurde das Museum evakuiert. Niemand musste sich einer ärztlichen Behandlung unterziehen. Die Museumsleitung selbts war zuvo von einem "Gas- oder Chemie-Unfall" ausgegangen. Das Museum wurde gründlich durchsucht, aber man kam der Geruchsquelle nicht auf der Spur. Gegen 17:00 Uhr kam dann die Entwarnung.

Quelle: CNN

Trivago The British Museum london

Samstag 28. August 2010, 20:30 Kommentare: 0 Antworten  

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Titel: Landgericht Berlin untersagt Klassifizierung eines Schiffes Erstellt von: Hostmaster

Das Landgericht Berlin hat dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband untersagt, das Kreuzfahrtschiff "MS Deutschland" in die Hotelkategorie "Fünf Sterne Superior" einzustufen. Dies gilt zumindest so lange, wie keine spezifischen Dehoga-Bewertungskriterien für Kreuzfahrtschiffe vorlägen, heißt es in dem Urteil.

Das Schiff der Reederei Peter Deilmann hatte die Dehoga-Auszeichnung im April 2005 verliehen bekommen und darf sich als einziges Kreuzfahrtschiff mit den fünf Hotelsternen schmücken. Gegen diese hotelgleiche Einstufung hatte die Reederei Hapag-Lloyd aus Hamburg geklagt. Der Hotelverband Deutschland in Berlin plant, gegen das Urteil Rechtsmittel einzulegen.

Das Landgericht begründete seine Entscheidung einer unzulässigen Zertifizierung unter anderem damit, daß die Hotelbranche keine Sterne an Schiffe vergebe, die nicht unter deutscher Flagge fahren. Unter ausländischer Flagge fahren zum Beispiel die Clubschiffe von Marktführer Aida Cruises, die in Italien registriert sind. Bei Hapag-Lloyd Kreuzfahrten ist es die Flagge der Bahamas.

Darüber hinaus seien die Abmessungen der Kabinen der "MS Deutschland" nicht so groß, wie es von Hotelzimmern der Kategorie "Fünf Sterne Superior" an Land gefordert wird.

Weiter lesen: spiegel.de

Mittwoch 25. August 2010, 21:45 Kommentare: 1 Antworten  

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 Nachrichten aus aller Welt 
Flugzeuabsturz in Neuseeland fordert neun Todesopfer
Beim Absturz eines mit neun Menschen besetzten Flugzeugs am Fox-Gletscher in Neuseeland sind alle an Bord befindlichen Personen tödlich verunglückt. Die Polizei hat bestätigt, daß ein Pilot, vier Einheimische und vier überseeische Touristen beim Absturz einer Fallschirmspringer befördernden Maschine ums Leben gekommen sind. Es handelt sich um die schlimmste Katastrophe in der neuseeländischen Luftfahrt seit 17 Jahren.

John Sullivan, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr von Fox Glacier, beobachtete den Absturz der Fletcher FU24 von seinem Wohnsitz aus, der in etwa 50 Meter von der Absturzstelle entfernt liegt. "Es ging beim Aufschlag in Flammen auf, ich sah keine Anzeichen von Rauch oder Feuer vor der Bodenberührung" sagte Herr Sullivan gegenüber NZPA am heutigen Abend.

"Ich lief gerade nach draußen und schaute einmal im Kreis herum, um die ganze Sache, die in Flammen stand, zu überblicken. Ich dachte, daß vielleicht jemand vom Aufprall aus dem Wrack geschleudert worden wäre oder jemand versucht hätte, in der Luft abzuspringen, und ich hätte noch etwas unternehmen können, aber schaut man sich den ganzen Bereich der Absturzstelle an, so gab es kein Zeichen von Leben."

Herr Sullivan sagte, die ganze Stadt sei von der Tragödie betroffen. "Es ist eine sehr kleine, enge Gemeinschaft hier, und jeder kannte die am Fallschirmspringen beteiligten Jungs, abgesehen von den Touristen, die beim Fallschirmspringen teilnahmen", sagte er.

Bei den vier Touristen handelt es sich um einen 18-jährigen Australier, einen 26-jährigen Mann aus Irland, einen 24-jährigen Mann aus England und eine 23-jährige Frau aus Deutschland, sagte Senior Sergeant Tim Crawford von Greymouth AAP.

Der Pilot und vier Männer die starben, stammten aus Fox Glacier.

Quelle: nzherald.co.nz
Erstellt von: Hostmaster, Samstag 4. September 2010, 14:07 Ganzen Artikel lesen Kommentare erstellen Top

Wirkungsvolles Medikament gegen Malaria entwickelt
Ein Forscherteam um Matthias Rottmann vom Swiss Tropical and Public Health Institute in Basel hat in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Pharmaindustrie, darunter Novartis, einen neuen Wirkstoff entwickelt, der Artemisinin-resistente Erregern wirkungsvoll bekämpft.

In der Vergangenheit kam es häufig zu Resistenzen gegenüber dem Malariamittel Riamet, einer Kombination aus Artemether und Lumefantrin. Artemether leitet sich chemisch gesehen von Artemisinin ab, einem Inhaltsstoff der Pflanze Artemisia annua, die in China seit Langem zur Bekämpfung der Malaria eingesetzt wird.

Der neue Wirkstoff, der sich im Tierversuch als außerordentlich erfolgreich erwiesen hat, heißt NITD609. Diese Substanz kommt in der Natur nicht vor und zählt zur Stoffgruppe der Spiroindolone. NITD609 tötet Plasmodium falciparum und Plasmodium vivax rasch im fließenden Blut ab.

Bemerkenswert ist, daß der Wirkmechanismus der synthetischen Substanz sich stark von dem anderer bereits zur Therapie eingesetzter Wirkstoffe wie Artemisinin unterscheidet. Resistenzen sind somit erst in ferner Zukunft zu befürchten.

Bis zur Zulassung in der Humanmedizin wird es leider noch eine Weile dauern, aber man dürfte dann bei der Behandlung mit einer einmaligen Gabe bereits erfogreich sein.

infectioncontroltoday
Erstellt von: Hostmaster, Freitag 3. September 2010, 19:37 Ganzen Artikel lesen Kommentare erstellen Top

Robert Richardson warnt vor weltweiter Heliumverknappung
Das Edelgas Helium, welchen von allen Elementen über den niedrigsten Schmelzpunkt verfügt, ist im Weltall in großen Mengen vorhanden. Auf der Erde macht es sich allerdings rar. Die Destillation aus tiefkalter Luft ist nicht wirtschaftlich umsetzbar, weil der Siedepunkt bei minus 269 Grad Celsius liegt. Aktuell wird Helium aus Gasquellen gewonnen, wobei Erdgasvorkommen mitunter über einen recht hohen Heliumanteil verfügen. Die sogenannten östlichen Ölschiefer in Kentucky und Ohio, die auch eine Quelle von Erdgas darstellen, enthalten nur Spuren von Helium, nicht die relativ hohen 0,5 bis 2 Prozent, die in den Erdgasvorkommen im amerikanischen Westen gefunden wurden. Das gleiche gilt für Nordsee-Gas und Erdgasquellen in Europa.

In der jüngsten Vergangenheit stieg der Bedarf an dem kostbaren Edelgas stetig an. Insbesondere die Verbreitung von Kernspintomographen sowie Experimente auf dem Gebiet der Supraleitung benötigen große Mengen. Es wird ebenfalls für die Herstellung von Glasfasern und Flüssigkristall-Displays verwendet. Der Verbrauch steigt aktuell um vier Prozent pro Jahr an.

Die Verwendung von Helium in der Kryotechnik ist ein in sich abgeschlossenes System, daß ein Helium-Recycling möglich macht. Das gleiche könnte auch in anderen Industriezweigen durchgeführt werden, wenn Helium teuer genug wäre, so daß es sich für die Hersteller rechnen würde.

Eine Auflösung der nationalen Heliumreserve der USA, deren Volumen noch rund eine Millarde Kubikmeter umfaßt, könnte mittelfristig durch verschwenderischen Umgang mit dem kostbaren Edelgas zu einem enormen Anstieg des zur Zeit künstlich niedrig gehaltenen Heliumpreises führen. Eine Ballonfüllung kostete dann anstatt weniger Doller rund 100 US-$.


Robert Richardson gewann 1996 den Nobelpreis für seine Arbeiten zur Suprafluidität in Helium. Er ist der Floyd R. Newman Professor für Physik an der Cornell University in Ithaca, New York

Quelle: newscientist.com
Erstellt von: Hostmaster, Dienstag 24. August 2010, 21:49 Ganzen Artikel lesen Kommentare erstellen Top

Die ältesten Lebensformen der Welt wurden photografiert
Im Jahr 2004 bereiste die Fotografin Rachel Sussman die japanische Insel Yakushima. Bei ihren Recherchen entdeckte sie einen 2.200 Jahre alten Baum. Das war das Schlüsselerlebnis, das zu einer spektakulären Domumentation führte. Nach der Rückkehr faßte sie in Brooklyn den Plan, die ältesten Lebensformen der Welt abzulichten. Welche Pflanzen wuchsen bereits vor unserer Zeitrechnung? Welche Flora konnte Naturkatastrophen Stand halten, Klimaveränderungen überleben und Plünderungen durch Menschen entgehen?

Bedingung für die Aufnahme in den Fotokatalog durch Rachel Sussman ist ein Leben seit mindestens 2000 Jahren leben sowie ein ununterbrochener Stoffwechsel. Einige der in Frage kommenden Kandidaten waren bereits zuvor durch ihr extrem hohes Alter populär - etwa ein Baum auf der Insel Yakushima, der dort seit der Vorzeit Japans, der sogenannten Jomon-Zeit wächst. Andere waren bis zu Sussmans Ablichtungen nur Wissenschaftlern bekannt. So lernte Sussman auf einer Silvesterfeier in New York einen Forscher kennen, der sie auf die Spur der wahrscheinlich ältesten irdischen Organismen brachte: Actinobakterien, die seit 400.000 Jahren im Permafrostboden der sibirischen Arktis überdauern.

Weiter lesen: spiegel.de
Erstellt von: Hostmaster, Montag 16. August 2010, 22:17 Ganzen Artikel lesen Kommentare erstellen Top

Antiker Tunnel in Teotihuacán führt zu uralten Grabkammern
Nach acht Monate langen Grabungsarbeiten haben Archäologen des Nationalen Instituts für Anthropologie und Geschichte (INAH-CONACULTA) in 12 Metern Tiefe den Eingang zu einem Tunnel, der zu einer Reihe von Galerien unter dem Tempel der gefiederten Schlange führt, an dessen Ende in der Umgebung von Teotihuacan die Stätte entdeckt, an der die Überreste der Herrscher der antiken Stadt besttatet sein könnten.

Im Rahmen der Präsentation der Website, die heute den Medien vorgestellt wurde, gab der Archäologe Sergio Chavez Gomez, Leiter des Projekts Tlalocan Road U-Bahn, die Fortschritte der systematischen Erforschung der INAH in den unterirdischen Kanal bekannt, der vor in etwa 1.800 Jahren durch Teotihuacan selbst geschlossen wurde und den niemand seitdem zu Gesicht bekommen hat.

INAH Spezialisten hoffen, den Tunnel in ein paar Monaten in vollkommen frei gelegt zu haben und sind die ersten, die nach Hunderten von Jahren, während denen der Tunnel verschlossen wurde, ihn betreten werden. Diese Ausgrabung, welche die tiefste im Rahmen präkolumbischer Kulturen Mittelamerikas darstellt, ist Teil der Gedenkveranstaltungen für die ersten 100 Jahren der ununterbrochenen archäologischen Forschungen und der Zugänglichkeit (seit 1910) der "Stadt der Götter".

Gómez Chávez erklärte, daß die Unterführung unter der Tempel der gefiederten Schlange, dem wichtigsten Gebäude der Zitadelle ("Quetzalcoatl"), "der zentrale Bestandteil, das Hauptelement, um das herum der Rest der Kultstätte gebaut wurde", gewesen sei.

Der Zugang führt durch einen senkrechten Schacht von etwa fünf Metern pro Seite bis zu einer Tiefe von 14 Metern von der Oberfläche, der Eingang führt in einen langen Flur mit einer geschätzten Länge von 100 Metern, der in einer Reihe von unterirdischen Kammern endet, die in den Felsen gegraben worden sind.
Der Tunnel wurde Ende 2003 von Sergio Gomez und Julie Gazzola entdeckt, aber seine Erforschung hat mehrere Jahre der Planung und Verwaltung der erforderlichen finanziellen Mittel zur Durchführung von Forschung auf höchstem wissenschaftlichem Niveau erforderlich gemacht. Das Forscherteam setzt sich aus aus mehr als 30 Personen zusammen und verfügt über renommierte nationale und international Berater. "Der gesamte Prozess könnte noch zwei Monate beanspruchen, wenn wir weiterhin mit der gleichen systematischen Erforschung, bei der wir von Anfang an den Verlust wichtiger Spuren vermieden, die uns wissen lassen, welche Aktivitäten es in Teotihuacan vor Tausenden von Jahren gegeben hat, und warum die Einwohner beschlossen, den Tunnel zu verschließen", sagte Archäologe Sergio Gómez.

Nach der Hypothese über die Bedeutung und Symbolik der Tunnel gefragt, antwortete der Archäologe Sergio Gomez, daß der Tunnel im Zusammenhang mit Riten der Unterwelt stehe, daher seit es möglich, daß an diesem Ort Initiationsriten und göttliche Handlungen des Herrschers von Teotihuacan stünden und die Macht in diesen heiligen Räumen erworben wurde. Bisher haben Ausgrabungen Tausende von kleinen Ornamenten zu Tage gebracht, Jade aus Guatemala, Serpentin, Schiefer und Obsidian, die von den Einwohnern Teotihuacans als Opfer zum Zeitpunkt der Schließung des Tunnels geworfen wurden und zuvor importiert worden waren. Auch haben mehrere Abschnitte des Gebäudes mit einem Fries verziert, das die gefiederte Schlange darstellte und demontiert gefunden wurde.

Die Ermittlungen haben dazu geführt, mit Sicherheit zu wissen, daß dieser Tunnel vor dem Bau des Tempels der gefiederten Schlange und der Zitadelle stattgefunden hat.Der Tunnel verfügt über eine große architektonische Struktur, die einen zeitgenössischen Tennisplatz darstellen könnte, je nachdem, wie die Bodenbeschaffenheit war, so der Archäologe.





dti.inah.gob.mx
Übersetzung: (c)hostmaster
Erstellt von: Hostmaster, Mittwoch 4. August 2010, 16:15 Ganzen Artikel lesen Kommentare erstellen Top
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Wer ist online? Wer ist online?
Wer ist online? Insgesamt sind 9 Besucher online: 1 registrierter, 0 unsichtbare und 8 Gäste (basierend auf den aktiven Besuchern der letzten 5 Minuten)
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