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Die Skulptur wurde im Olympischen Park in London errichtet und ist das größte Kunstwerk des britischen Königsreichs. Leider erntet der Künstler Anish Kapoor Häme und Spott statt Lorbeeren. Das Gebilde ist seit dem Wochenende für das Publikum zugänglich und hat bereits jetzt den Beinamen "Awful Tower" (grässlicher Turm) bekommen. Die Londoner schimpfen gehörig über den "prätentiösen Schrott", den man bereits aus zehn Kilometern Entfernung sehen kann. Das Gebilde ist 115 Meter hoch und stellt eine loopingschlagende Doppelhelix dar. Ursprünglich sollte die Skulptur sogar 180 Meter hoch werden, aber das wurde nicht genehmigt. Ende Juli soll die Aussichtsplattform eröffnet werden und den Londonern jede Menge Einnahmen bescheren.
Die Regionen Bretagne und Basse Normandie sowie die Departements Manche und Ille-et-Vilaine haben sich bereits 2005 zur Renatrierung von Mont-Saint-Michel entschlossen, bis 2015 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Etwa 2,5 Millionen Touristen jährlich besuchen Mont-Saint-Michel.
Bereits 1884 hatte der französische Dichter Victor Hugo geschrieben, dass Mont-Saint-Michel für Frankreich das wäre, was die Pyramiden für Ägypten sind. Dieses Erbe müsse auf alle Zeiten bewahrt bleiben. Bereits damals begann die Bucht zu versanden und Victor Hugo fürchtete, dass Mont-Saint-Michel nicht auf ewig eine Insel bleiben würde. Die Verlandung wurde durch einen Straßendamm gefördert, der 1869 gebaut wurde. Auch der inzwischen angegliederte Parkplatz fördert die Verlandung. Um dies entgegen zu wirken, hat man zwischen 2005 und 2009 einen Staudamm am Fluss Couesnon errichtet. Dieser soll nicht nur Überschwemmungen verhindern, sondern bei Einsetzen der Ebbe auch angelandete Sandpartikel vor der Halbinsel wegspülen. 80 Prozent der Ablagerungen könne man auf die Weise entfernen, heißt es. Der Wasserstand soll über die Jahre so um 70 Zentimeter steigen und das Kulturerbe wieder zur richtigen Insel werden.
Bildquelle: AFP/snacktv
Auf dem Damm wurde zudem eine Aussichtsplattform eingerichtet, von wo aus man neue Blicke auf den Mont-Saint-Michel erhält. Auch Ebbe und Flut können von hier beobachtet werden. Das neu entstandene Watt lädt Besucher zu langen Wanderungen ein. Zudem gibt es nun einen Pavillon mit einer so genannten Informations-Ausstellung, wo man sich über die Verlandung, deren Folgen und über die Renaturierung informieren kann. Der alte Parkplatz wurde gesperrt und 2,5 Kilometer weiter (auf dem Festland) neu gebaut. Rund 45.000 Bäume und Sträucher hat man auf der neuen Parkfläche gepflanzt, damit die geparkten Autos die Landschaft nicht all zu sehr verschandeln.
Der Straßendamm zur Halbinsel wird abgebaut und durch eine Brücke ersetzt werden, es sollen keine Autos mehr bis Mont-Saint-Michel vordringen können. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen. Bereits jetzt können Touristen nur noch zu Fuß oder mit einem elektrobetriebenen Pendlerbus vom Parkplatz zur Halbinsel gelangen. Es gibt zwar eine Bahn, aber diese bleibt ausschließlich behinderten Touristen vorbehalten.
Die weltberühmten Pyramiden von Gizeh in Ägypten, können seit kurzem auch in 3D auf den Computer betrachtet und bestaunt werden. Das Projekt ist eine Initiative einer französischen Designfirma, die für die 3D-Darstellungen zurückgriff auf Dokumente aus den Archiven vom Museum of Fine Arts in Boston, Massachusetts.
Die 3D-Webseite wurde letzte Woche online geschaltet. Über die Webseite kann man virtuell durch die Nekropole laufen und sich zum Beispiel die unterschiedlichen Grabstätten in Detail ansehen. Bei einigen Grabstätten findet man auch Informationen über die Entdeckung der jeweiligen Grabstätte. Das Laden der 3D-Module verbraucht ziemlich viel vom Computerspeicher und daher kann es länger dauern, ehe sich die Webseite und die 3D-Führungenkomplett geladen haben.
Die virtuellen Besucher können unter anderem die berühmte Sonnenbarke sehen, die 1954 in der Nähe der Cheops-Pyramide entdeckt wurde. Dieses Schiff diente einst dazu, den verstorbenen Pharao Cheops auf seine Reise in das Leben nach dem Tod zu begleiten.
Die Pyramiden von Gizeh gehören zu den berühmtesten Bauwerken der Menschheit. Der Komplex besteht aus der großen Pyramide von Cheops, die etwas kleinere Pyramide von Chefren und die Pyramide von Mycerinus. Sie stammen alle aus der vierten Dynastie (um 2609-2551 v. Chr). An der Ostseite des Komplexes befindet sich zudem noch die Sphinx von Gizeh - sie wachte (so der Glauben der alten Ägypter) über die Pyramiden.
Archeologen haben in Guatemala den ältesten bekannten Maya-Kalender entdeckt. An einer Wand in einem Haus in der Ruinenstadt Xultun fand man Kalkulationen über die Sonne, Venus und Mars, so die Meldung in einem gemeinsamen Artikel von "Science" und "National Geographic".
Der Kalender stammt vermutlich aus dem neunten Jahrhundert. Er beschreibt die, für die Maya wichtigen, Zyklen. Man hat den Kalender schon 2010 entdeckt.
Einer der Autoren berichtet, dass der Kalender den Mythos vom vorhergesagten Weltuntergang durch die Maya zerstören würde. Nach den bisherigen bekannten Maya-Kalender ging man von einem Weltuntergang am 21. Dezember 2012. Der jetzt entdeckte Kalender läuft jedoch 7.000 Jahre weiter als das angebliche Weltuntergangsdatum.
Im ägyptsichen Teil der Sahara ist das Wrack eines Flugzeugs entdeckt worden - es stürzte im zweiten Weltkrieg dort ab. Es handelt sich dabei um eine britische Kittyhawk P40. Der Absturz fand im Jahr 1942 statt. Die Entdecker sagen, dass sich das Flugzeug in einem außerordentlichen guten Zustand befindet.
Man geht davon aus, dass der Pilot sich anfangs noch mit dem Fallschirm retten konnte, dieser wurde ebenfalls am Wrack gefunden. Der Fußmarsch durch die Sahara war jedoch von vornerein zum Scheitern verurteilt. Die Leiche des - damals 24-jährigen - Piloten Dennis Copping wurde bis heute nicht gefunden.
Die Entdeckung des Wracks war ein Zufallsfund. An Bord des Flugzeugs befanden sich noch Waffen und Munition. Der ägyptische Staat hat die Maschine beschlagnahmen lassen. Quelle: Brits vliegtuig uit WWII gevonden in Sahara
Grabstätte des Inka-Herrschers Atahualpa entdeckt?
Samstag 17. März 2012, 17:51 von Mistrinanka
Seit Jahren suchen Wissenschaftler nach dem bisher verloren geglaubten Grab des letzten Inka-Herrschers Atahualpa - jetzt glauben sie kurz vor dem Durchbruch zu stehen. Die ecuadorianische Historikerin Tamara Estupiñan glaubt die Ruinen der Kaisergruft entdeckt zu haben. Das staatliche Institut für Kulturgüter hat versprochen, noch dieses Jahr mit den archäologischen Ausgrabungen zu beginnen.
In der Gegend namens Sigchos, etwa 45 Meilen südlich von Quito, hat man auf einem Hügel einen Komplex von Mauern, Aquädukte und Steinarbeiten entdeckt. Das Gebiet wird übrigens auch "Machay" genannt, ebenso wie der nahe liegende Fluß. Machay bedeutet Bestattung in der Quechua-Sprache.
Im Inneren der Anlage beginnt ein ummauerter Weg am Machay-Fluss und man kann Stufenreste sehen, die im Wesentliche eine Pyramide bilden. Oben auf der Pyramide soll der Kaiserthron gestanden haben. Auch gibt es einen Kanal mit einem künstlichen Wasserfall auf der Anlage, der den Namen "Bad des Inka" trägt. Der Komplex ist so groß angelegt, dass auch die Anlagen in der Quilotoa Lagune und in der Region Pujili (Cotopaxi) davon umfasst werden. Nur ein mächtiger Inka-Herrscher wie Atahualpa, hätte solch enorme Gebiete sein Eigentum nennen können.
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Komplex eine Art von Urlaubsdomizil darstellte. Normalerweise würde man die Inka nur im Andenhochland antreffen und nicht im Tiefland, wie hier der Fall. Die Entdeckerin hat konkretere Vorstellungen: Sie glaubt, das Malqui-Machay das Grab des letzten Capac (Kaiser) vom Trans-Anden-Reich Tahuantinsuyo beherbergt.
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