Rund 400.000 Japaner wurden in den Präfekturen Niigata und Fukushima aufgefordert, zur Sicherheit ihre Häuser zu verlassen. Die schweren Regenfälle in Japan dauern bereits seit Mittwoch an. Die nationale Wetterbehörde rief zu erhöhter Wachsamkeit auf und warnte vor Schlammlawinen.
In Tokamachi (Präfektur Niigata) kam es zu einem Todesopfer: Das Auto des 67-jährigen Eiichi Murayama war in einen Fluß gestürzt. In der Region wurden zudem mindestens fünf Menschen vermißt. Nach Angaben japanischer Medien gab es vielerorts Überschwemmungen und Erdrutsche. In Niigata brachen Dämme, eine Eisenbahnbrücke wurde weggeschwemmt, Straßen mußten gesperrt werden. Die Städte Aga und Kamo wurde überflutet, Bäume und Telefonmasten knickten um.
Innerhalb von 72 Stunden fielen in Kamo (Niigata) 623 Liter Regen pro Quadtratmeter und 700 Millimeter Niederschlag in Tadami (Fukushima). In den Präfekturen Niigata und Fukushima kam es zu Stromausfällen, von denen mehr als 70.000 Einwohner betroffen waren. Gebäude und viele Häuser sind laut Aussage der Behörden teilweise oder erheblich überschwemmt worden.
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