Das Deutsche Kunstarchiv, das im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg seinen Sitz hat, ist im Besitz der Geschäftsbücher und Karteikarten der Galerie Heinemann (1872-1939). Diese Unterlagen wurden digitalisiert und für die Möglichkeit der kostenlosen Recherche im Internet verfügbar gemacht. Heinemann und seine Familie handelten beispielsweise mit Werken von Franz von Lenbach, Carl Spitzweg oder Max Liebermann. Zur Kundschaft des Hauses zählten auch zahlreiche Juden, die von 1933 an durch das NS-Regime verfolgt wurden.
In der umfangreichen Datenbank sind Angaben zu Kauf- und Verkaufspreisen, Käufern, und Verkäufern von in etwa 43.000 Bildern gespeichert. Am 19:00 Uhr wird der Datenabruf unter http://heinemann.gnm.de/ möglich sein.





