Forscher haben bei der Mumie der ägyptischen Prinzessin Ahmose Meyret Amun den ältesten bewiesenen Fall von Arteriosklerose entdeckt. Der Fund ist ein weiterer Hinweis dafür, daß die Zivilisationserkrankung kein Phänomen unserer Zeit ist.
Gemäß der im Journal of the American College of Cardiology veröffentlichten Studie lagen bei fast der Hälfte von 44 untersuchten Mumien verstärkte Fettablagerungen in den Blutgefäßen vor. Die Wissenschaftler um Adel Allam von der Al-Azhar Medical School in Kairo hatten die ägyptischen Mumien mit einem Computertomographen unter die Lupe genommen, um Hinweise auf Arteriosklerose zu entdecken. Den ältesten Fall zeigte eine Prinzessin, die um 1.550 v. Chr. lebte. Bereits vor zwei Jahren hatten die Forscher eine vergleichbare Studie veröffentlicht, in deren Verlauf allerdings weniger Mumien untersucht worden waren.
Das es sich bei den untersuchten Mumien stets um Vertreter der damaligen Oberschicht handelte, sind die Ergebnisse für die damalige Bevölkerung von Ägypten nicht repräsentativ. Das gemeine Volk frönte keineswegs dem opulenten Fleischgenuß wie die Oberschicht sondern bevorzugte Linsen.
The mummy study returns





