Ägyptische Archäologen entdeckten ein 4.400-jähriges Grab südlich des Friedhofes der Pyramidenbauer im ägyptischen Giseh. In einer Erklärung sagte der Minister für Kultur, Faruk Hosni, daß das altägyptische Grab im Rahmen der routinemäßigen Ausgrabungen in der Nähe des Friedhofes der Pyramidenerbauer unter der Aufsicht des Supreme Council of Antiquities entdeckt worden sei.
Das kürzlich entdeckte Grab gehöre zu einem Priester namens Rudi-Ka (oder RWD-Ka) und ist auf die 5. Dynastie datiert - zwischen 2.465 und 2.323 v.Chr. Dr. Zahi Hawass, Generalsekretär des SCA sagte, daß Rudi-Ka mehrere Titel besaß und damals für den Totenkult im Tempel der Pyramide von Pharao Chephren (etwa 2570-2530 vor Christus) zuständig gewesen wäre.
Dank einer Gruppe von Priestern und Verwaltern, die finanzielle Unterstützung Seitens des königlichen Hofes erfuhren, blieben die Pyramide und und Totentempel des Chephren auch nach dem Tode des Erbauers der zweitgrößten Pyramide in Funktion. Das Grab von Rudi-Ka ist das erste, welches in diesem speziellen Bereich gefunden wurde und - wie Dr. Hawass erklärte "Einzigartig wegen seiner sich abhebenden architektonischen Gestaltung". Der Überbau des Grabes ist aus Kalksteinblöcken, die einen labyrinthartigen Weg zum Haupteingang schaffen, erschaffen worden. Die Grabkammer selbst ist direkt in eine Felswand geschnitten.
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