Historiker identifiziert "Den Mann, den es nie gab"

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Historiker identifiziert "Den Mann, den es nie gab"

Ungelesener Beitrag#1von Hostmaster » Donnerstag 7. Januar 2010, 22:53

Der unbekannte Schwimmer, der 1943 zur Ablenkung an der spanischen Küste angespült wurde, konnte endlich identifiziert werden. Laut eines britischen Historikers wurden die Deutschen durch einen walisischen Obdachlosen an der Nase herum geführt, so daß die Alliierten Sizilien leicht einnehmen konnten.

[html]<style type="text/css" media="screen"> .yiggbutton { float:left; padding:3px 5px 5px 5px; } </style> <div class="yiggbutton"> <script> yigg_url = 'http://www.trivagofun.de/newswelt/historiker-identifiziert-den-mann-den-nie-gab-t22205.html'; </script> <script src="http://static.yigg.de/v6/js/embed_button.js"></script> </div>[/html]Im Jahr 1943 wurde an die spanische Küste ein unbekannter Mann angespült, der sich als der britische Major William Martin herausstellte. Er war ein Jahr zuvor in Schottland bei einer Explosion des britischen Marine-Schiffs HMS Dasher gestorben. Er trug geheime Papiere über einen angeblichen Angriff der Alliierten auf das verbündete Griechenland bei sich. Die Spanier informierten die Deutschen und lenkten Hitlers Aufmerksamkeit von Sizilien, welches sich unter Invasionsdruck befand, auf Griechenland.

Später war der "Schwimmer" nur eine Abzweigung zu den Briten, die nicht die Absicht hegten,Griechenland einzunehmen. Stattdessen fielen sie in Sizilien ein, ein Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg. Seit vielen Jahren ist bekannt, daß Major William Martin nicht ertrunken war, weil er nicht existierte. Bis vor kurzem jedoch wußte man nie, wer tot an die Küste gespült worden war.

Im Jahre 1953 schrieb der Urheber des Plans, Oberstleutnant Ewen Montagu, ein Buch über die "Operation Mincemeat", ohne die Identität der Leiche zu enthüllen. Drei Jahre später wurde das Buch "Der Mann, der nie existierte", verfilmt. Historiker Denis Smyth glaubt nun zu wissen, wer der Mann wirklich war: Glyndwr Michael, ein Obdachloser Säufer aus Wales, der an Rattengift gestorben ist. Nach Ansicht der Historiker wurde nicht nach der Leiche des Trinkers gesucht, und daher beschloß Montagu, der Drahtzieher der Aktion, den Körper zunächst in einem Gefrierschrank zu lagern. Nach der Explosion auf dem Marine-Schiff, so der Historiker, sah Montagu seine Chance und ließ er den Betrunkenen, militärisch gekleidet und mit falscher Identität versehen, vor der Küste von Spanien aussetzen.

Spekulationen
Seit Jahrzehnten wurde über die Identität des Angespülten "Majors" spekuliert. So wurde vor Jahren angenommen, daß es sich um John Melville, einen Verschlüsseler an Bord der HMS Dasher oder um einen Matrosen auf dem Schiff mit dem Namen Tom Martin gehandelt hätte. In 1996 tauchte zuerst der Name des Walisers in den Büchern auf, und auch sein Name wurde auf dem Grab in Huelva angebracht, aber die Historiker blieben weiterhin uneins. Historiker Denis Smyth sagt, daß er jetzt eine geheime Notiz aus dem Jahr 1943 gefunden hat, in der Montagu einen Pathologen (Dr. William Bentley Purchase) danach fragt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit dafür ist, daß die Deutschen feststellen können, daß "William Martin" nicht durch Ertrinken ums Leben gekommen sein würde, sondern durch Gift.

Der Pathologe erklärt in der Notiz, daß das Rattengift nicht so lange im Körper verbleibt, daß, es immer noch verfolgt werden könne. Aufgrund dieser Mitteilung gilt es nun als sicher, daß der ertrunke Major in Wirklichkeit Michael Glyndwr war.

Übrigens sind nicht alle Historiker überzeugt. Einige meinen, daß es ein zu großes Risiko gewesen wäre einen Alkoholiker für eine derartig wichtige Militäroperation einzusetzen. Entsprechend ihrer Ansichten konnte die Echtheit eines Kampfes nur mit dem Leichnam eines Marineoffiziers gewahrt werden.

Quelle: historiek.net

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