Am Donnerstagabend wurde Humberto Leal Garcia Jr. (38) mit einer tödlichen Injektion hingerichtet. Die Hinrichtung im Gefängnis von Huntsville wird jetzt stark kritisiert. Vor der Hinrichtung gab es Proteste aus In- und Ausland und sogar von der US-Regierung selbst.
Der Mexikaner wurde zum Tode verurteilt, weil er 1994 eine 16-Jährige vergewaltigt und getötet haben soll. Er selbst habe immer behauptet, der Tod des Mädchens war ein Unfall und eine Vergewaltigung habe es nie gegeben. Diese konnte tatsächlich nie bewiesen werden, da man keine DNA-Spuren an der Leiche fand.
Die mexikanische Regierung, die US-Regierung und die Menschenrechtsvertretung der Vereinten Nationen baten wiederholt um Aussetzung der Hinrichtung, denn diese würde gegen die Wiener Konvention verstoßen. Leal habe als Ausländer Recht auf konsularischen Beistand gehabt, erhielt diesen jedoch nie.
Quelle: chron.com






