Ölpest: Florida erklärt Notstand in 6 Bezirken

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Ölpest: Florida erklärt Notstand in 6 Bezirken

Ungelesener Beitrag#1von Hostmaster » Freitag 30. April 2010, 20:12

(CNN) - Der Gouverneur des US-Bundesstaates Florida, Charlie Crist, erklärte am Freitag den Notstand in sechs Bezirken als Folge der Ölpest im Golf von Mexiko, wie ein Sprecher des Gouverneursbüros erklärte. Crist trifft den Gouverneur von Louisiana, Bobby Jindal, der die Verhängung des Ausnahmezustands in seinem Staat bereits am Donnerstag erklärt hatte.Crist sagte, daß "dem Staat Florida durch die Ölpest eine Katastrophe drohe". Er erklärte den Notstand für Escambia, Santa Rosa, Okaloosa, Walton, Bay Golf und Landkreise Nordwesten, dem sogenannten Panhandle.

Beamte gaben vor, daß Venice und Port Fourchon in Louisiana die ersten am Freitag betroffenen Orte sein werden, wenn die massive Ölpest, die durch die Explosion der Bohrinsel in der vergangenen Woche verursacht wurde, das Ufer erreichen wird, sagte Mike Abendhoff, ein Sprecher derr BP, die die geplatzte Quelle besitzt, aus der das Öl weiterhin austritt. Beamte, die den Ölteppich im Golf von Mexiko überwachen haben Berichtet, nach denen das Öl am frühen Freitag die Küste erreichte, bisher nicht bestätigt.

Die Küstenwache leitete am Freitag einen Überflug, um zu sehen, ob Öl die Küstenlinie Louisianas erreicht habe, während, föderative, bundesstaatliche und örtliche Beamte sich darum bemühten, eine Naturkatastrophe abzuwenden, deren Ausmaße den Unfall der Exxon Valdez, der vor 20 Jahren in Alaska statt fand, zu übertreffen drohen.

Präsident Obama berief am Freitag den Innenminister Ken Salazar ein, um "eine gründliche Überprüfung" der Explosion der Tiefwasserbohrung und der anschließenden Ölpest zu hinterfragen.

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Re: Ölpest: Florida erklärt Notstand in 6 Bezirken

Ungelesener Beitrag#2von Systembot » Sonntag 2. Mai 2010, 21:46

Der riesige Ölteppich im Golf von Mexiko droht sich zu einer der größten Umweltkatastrophen in der Geschichte der USA zu entwickeln. Starke Winde verursachten am Wochenende hohen Wellengang, der die Rettungsversuche mit Hilfe von Ölsperren erschwerte. Es ist nach Angaben der Behörden nicht mehr zu verhindern, daß der Ölteppich die Küste in Mitleidenschaft ziehen wird. Erste Ausläufer erreichten den US-Bundesstaats Louisiana. Experten fürchten Schäden in Milliardenhöhe.

Der immer noch expandierende Ölteppich hat die Abmessungen von aktuell mehr als 200 Kilometer Länge bei einer Breite von 110 Kilometern. Knapp 800.000 Liter Öl ergießen sich täglichvom Bohrloch in 1.500 Metern Tiefe aus ins Meer. Der US-Innenminister Ken Salazar erklärte am heutigen Sonntag, daß schlimmstenfalls täglich 15,9 Millionen Liter Öl ins Meer strömen könnten.

Mindestens einen, wenn nicht zwei bis drei Monate dürfte es Experten zufolge dauern, bis entweder mit Hilfe einer Abzugsglocke das Erdöl in ein Schiff geleitet oder eine zweite Quelle zur Druckentlastung angebohrt werden kann, aus der das Öl dann kontrolliert fließt. BP räumte ein, Schwierigkeiten zu haben, das Leck in Schach zu halten.

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Re: Ölpest: Florida erklärt Notstand in 6 Bezirken

Ungelesener Beitrag#3von Hostmaster » Mittwoch 5. Mai 2010, 21:05

Erste Erfolge bei der Bekämpfung der Ölpest im Golf von Mexiko

der Energiekonzern BP begann damit, eine massive stählerne Metallkuppel in den Golf von Mexiko am Mittwoch in der Hoffnung zu verschiffen, den Ölaustritt, welcher aus einer beschädigten Unterwasserbohrung sprudelt, einzudämmen. Das Unternehmen plant, den Behälter 1.500 Meter tief unterhalb des Wasserspiegels von Louisiana herabzulassen, und ihn über der geplatzten Ölbohrung zu positionieren, wo er wie ein über den Kopf gestülpter Trichter sitzen würde, um Öl aufsaugen, das ansonsten zur Ausbreitung des Ölteppichs beitragen würde. Es könne laut Aussage von BP allerdings noch tagelang dauern, bis die vier Stockwerke hohe Konstruktion in die richtige Position gebracht worden sei.

Das beschädigte Bohrloch im Herzen des Ölaustritts speit täglich 5.000 Barrel Öl in den Golf von Mexiko aus. Am Mittwoch Nachmittag versuchten die Behörden laut Aussage der US-Küstenwache, ein weiteres Teilstück des Öltepppichs abzufackeln. Eine Woche nach dem letzten Versuch, ein kontrolliertes Feuer zu erzeugen, um eine gewisse Ölmenge, die droht, die Unterwasserflora- und Fauna nachhaltig zu zerstören, ist Bewegung in die Sache gekommen. Dieser Versuch verbrannte ca. 100 Barrel Öl, aber auch Eigentümer BP sagte damals, daß größere Verbrennungen geplant wären, wenn das Wetter es erlaubte. BP ist verantwortlich für die Sanierung und deren Kosten.

Wenn der Plan mit der Metallkuppel erfolgreich sein sollte , plant BP, die Versenkung eines kleineren zweiten Trichters um ein zweites Leck am Bohrloch zu behandeln, sagte ein Unternehmenssprecher. Am Mittwochmorgen gelang nach Aussage von John Curry, BP-Direktor für Auswärtige Angelegenheiten, die Begrenzung des Ölaustrittes am kleinsten der drei Lecks.

Quelle: CNN
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Re: Ölpest: Florida erklärt Notstand in 6 Bezirken

Ungelesener Beitrag#4von Systembot » Dienstag 11. Mai 2010, 12:27

Im Rahmen eines weiteren Versuchs zur Eindämmung des Ölflusses aus dem in 1.500 Metern Tiefe gelegenen Bohrloch plant der Enegiekonzern BP einen Verschluß des Bohrlochs mit einer Stahlkuppel kleinerer Abmessungen. Ein ähnlicher technischer Aufbau hatte sich am Wochenende wegen Methanhydrateisbildung als undurchführbar erwiesen. Noch in dieser Woche möchten die Ingenieure einen neuen kleineren "Deckel" in einer Wassertiefe von 1.500 Metern platzieren, so BP-Chef Tony Hayward am Montag in Houston.

Sollte sich auch der zweite Versuch als fruchtlos erweisen, würde das Erdöl monatelang aus dem Meeresboden sprudeln. Die einzige Methode, die halbwegs erfolgversprechend erscheint, ist die Herstellung einer Entlastungsbohrung nahe des momentanen Ölaustritts. Ihre Herstellung soll das Verschließen der eigentlichen Ölquelle mit Beton oder anderen durchflußhemmenden Substanzen ermöglichen.

BP teilte mit, daß eine derartige Bohrung bereits bis in 3 Kilometer Tiefe durchgeführt worden sei. Dennoch könnte noch bis zu drei Monate bis zur endgültigen Verfüllung der ölführenden Öffnung verstreichen. Maßgeblich für den ungehemmten Ölaustritt soll ein Defekt am "blowout preventer", einer Reihe von Sicherheitsventilen sein.

Quelle: CNN
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Re: Ölpest: Florida erklärt Notstand in 6 Bezirken

Ungelesener Beitrag#5von Hostmaster » Donnerstag 13. Mai 2010, 16:34

Update der Meldung bezüglich der am Golf von Mexiko vorliegenden Ölpest seitens der BP

Erscheinungsdatum: 13. Mai 2010

Der Energiekonzern BP gab heute ein Update über die Entwicklungen bezüglich der Antwort auf dien Zwischenfall an der MC252 Ölquelle im Golf von Mexiko heraus. Die Fortschritte unter Wasser setzen ihre Bemühungen fort, erstens den Ölaustritt aus dem Bohrloch duch Arbeiten am Blowout Preventer zu stoppen und zweitens, zu versuchen den Ölaustritt an der Quelle zu verringern, um eine Verunreinigung der Meeresoberfläche zu reduzieren. Die Durchführung dieser Maßnahmen erfolgt in Abstimmung mit staatlichen Behörden und Experten aus der Industrie.

Weitere Untersuchung des ausgefallenen BOP, unter Verwendung der ferngesteuerten Roboter und einer Vielzahl von Diagnosetechniken, hat unser Verständnis des Zusrtandes des des BOP verbessert und erlaubt die Planung, für einige weitere Interventionen inklusiv einer so genannten „Verschüttung“ des Bohrlochs.

Hierbei würde zunächst Material variierender Dichte in den Hohlraum des Blowout-Preventers injiziert werden, um eine Abdichtung zur Verfügun zu stellen bevor es gilt, besonders schwere Flüssigkeiten hineinzupumpen, um einen weiteren Austritt von Öl aus der Öffnung zu verhindern. Pläne für diese Option sind in Vorbereitung auf eine Durchführung in der nächsten Woche entwickelt worden.

Die Arbeiten, um ein zweites System zu entwerfen, um den unterseeischen Ölfluß abzuleiten, sind fortgesetzt worden. Eine kleine Haube oder „ein umgestülpter Trichter“ ist zum Ölaustrittsort transportiert worden und in Vorbereitung für die weiteren Arbeitsschritte auf den Grund des Meeres versenkt worden. Solch ein System ist noch nie in den Wassertiefen von 5.000 Fuß benutzt worden und sein erfolgreicher Betrieb ist nicht sicher. Es wird erwartet, daß die Tauglichkeit des Gerätes in den nächsten Tagen getestet werden wird.

Alle Techniken, die ausprobiert oder entwickelt wurden, um den Austritt des Öls auf dem Meeresgrund zu enthalten, schließen bedeutende Ungewissheiten mit ein, weil sie nicht unter diesen Bedingungen vorher geprüft worden sind. Die Arbeiten an der ersten Entlastungsbohrung, die am Sonntag, dem 2. Mai begannen, werden fortgesetzt. Es wird erwartet, daß ungefähr drei Monate zur Umsetzung des Plans benötigt werden. Die Ölplattform, die die zweite Entlastungsbohrung bohren soll, ist zur Zeit auf dem Weg in das Einsatzgebiet und es wird erwartet, daß sie dort bis zum Feitag eintreffen wird.

Quelle: BP

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