Priester im alten Ägypten starben häufig an Arteriosklerose

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Priester im alten Ägypten starben häufig an Arteriosklerose

Ungelesener Beitrag#1von Hostmaster » Freitag 26. Februar 2010, 19:43

Ausschweifende Bankette die den ägyptischen Göttern als Gabe dargeboten wurden, ließen die Arterien der Priester blockieren, die die Speisen mit nach Hause zu ihren Familien nahmen, sagen britische Forscher. Eine Analyse der Speisen, die auf Hieroglyphen an Tempelwänden beschrieben sind legt dar, daß die Speisen mit ungesättigten Fettsäuren überladen waren. Untersuchungen von Priestermumien mit Hilfe der Computertomographie zeigen, daß die Arterien verkalkt waren.

Die Forschungsergebnisse, die in der Fachzeitschrift "Lancet" veröffentlicht wurden zeigen, daß Arteriosklerose wie die Autoren sagen, durchaus keine moderne Zivilisationskrankheit ist. Professorin Rosalie David, eine Ägyptologin der Universität von Manchester sagt: "Es könnte keine dastischeres Motto geben: Lebe wie ein Gott und bezahle dafür mit Deiner Gesundheit". Diese Übersetzungen der Inschriften an den ägyptischen Tempeln zeigte, daß die Hohepriester den Göttern Speisen aus Rindfleisch, Gänsefleisch, Brot, Früchten, Gemüse, Kuchen, Wein und Bier dreimal am Tag servierten. Nach dem Servier-Ritual nahmen sie die Speisen für sich selbst und ihre Familien mit nach Hause.

Eine diätetische Analyse zeigte einen sehr fettreichen Inhalt in der angebotenen Nahrung. Beispielsweise enthält Gänsefleisch 63% Fett, von dem 20% gesättigte Fettsäuren darstellen. Das Brot war gehaltvoller, als modernes Brot und wurde häufig mit Fett, Milch und Eiern angereichert. Die Forscher sagen, daß ein hoher Salzkonsum auch wahrscheinlich war, weil es als Konservierungsmittel häufig benutzt wurde. Die Nahrung, die den Göttern angeboten wurde, war viel gehaltvoller und nahrhafter, als die frugale, vorwiegend vegetarische Kost, die die meisten Ägypter aßen.

Die Autoren gewannen ihre Erkenntnisse aus mehr als 60 Mumien, die in den letzten 30 Jahren unter Verwendung von Röntgenstrahlen oder wieder hydratisierten Gewebeproben analysiert worden waren. Sie fanden hieb- und strichfeste Beweise für blockierte Arterien und des arteriellen Schadens unter Priestern und ihren Familien. Von 16 Mumien, deren Herzen und Arterien durch CT identifiziert werden konnten, zeigten neun Anzeichen verhärteter Arterien. " Es gab eine markierte Ausdehnung der blockierten Arterien unter Priestern und ihren Familien, " besagter Professor David.

"Es gab eine auffällige Anhäufung der blockierten Arterien unter Priestern und ihren Familien," sagte Professor David. "Wir sind in der Lage gewesen, zu zeigen, wie Tempelinschriften, die tägliche Rituale notierten, mit einer Untersuchung der Mumien kombiniert werden können, um zusätzliche Beweise über die Priester und ihre Diät zur Verfügung zu stellen. "Inschriften auf Särgen die im Zusammenhang mit einzelnen Mumien stehen, liefern den Namen und Titel des Inhabers und diese Information kann dazu genutzt werden, um die in den Mumien verborgenen Krankheitsbilder mit bestimmten sozialen Gruppen in Verbindung zu bringen, in diesem Fall mit den Priestern und ihren Familien."

Co-Autor Professor Tony Heagerty, von der kardiovaskulären Forschungsgruppe an der Manchester-Universität, fügt dem hinzu: " Es gibt den unmißverständlichen Beweis der zeigt, daß Arteriosklerose eine Krankheit der alten Zeiten ist, die durch Diät verursacht wurde, und daß die Epidemie von Arteriosklerose, welche im 20. Jahrhundert anfing, nichts als die Geschichte ist, die uns noch einmal heimsucht".

Quelle: BBC

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