Professionelles Jetpack eröffnet neue Möglichkeiten

Forum für aktuelle Nachrichten: Nachrichtenportal, Meldungen, News, Infos, Internetzeitung.

Moderatoren: Systembot, Mistrinanka, Hostmaster


AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 433

Professionelles Jetpack eröffnet neue Möglichkeiten

Ungelesener Beitrag#1von Hostmaster » Sonntag 14. März 2010, 22:26

Der erste funktionierende Raketenrucksack, der allerdings geneu genommen keiner ist, stammt nicht aus den USA sondern aus Neuseeland. Er hebt den Piloten, man denke an James Bond in „Thunderball“, mit Raketenmotoren in schwindelerregende Höhen. Die Konstruktion hat nicht einmal Turbinen, obwohl die beiden Düsen des Fluggeräts den Anschein erwecken. Die gekapselten Propellerschrauben des Martin Jetpack werden über Zahnriemen von einem V4-Zweitakt-Kolbenmotor, der in etwa über zwei Liter Hubraum verfügt, angetrieben. Während James Bond zwar tatsächlich fliegen konnte, aber nur 30 Sekunden lang, bleibt der Martin Jetpack eine halbe Stunde pro Tankfüllung in der Luft. Das Fluggerät erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 100 km/h. Somit kann eine rund 50 Kilometer lange Flugstrecke absolviert werden, bevor der Tank leer ist. Die maximale Flughöhe beträgt 2.400 Meter, der Preis bewegt sich im Bereich von 50.000 Dollar.

Mit seinen Leistungsdaten eröffnet der Martin Jetpack professionelle Möglichkeiten, die sich über einfache, spektakuläre Flugszenen hinwegsetzen. Mit den Propellern im Rücken könnten Notfallsanitäter einem Stau entkommen und hochpräzise direkt neben der Unfallstelle landen. Polizei oder Militär könnten sich in kürzester Zeit auf Gebäuden in Stellung bringen. Ähnliche Planspiele erdachten sich bereits deutsche Wehrmachtsingenieure im Zweiten Weltkrieg: Ihnen schwebten Soldaten vor, die Minenfelder und Stacheldraht schwebender Weise überwanden.

Der Martin Jetpack ist kein Himmelfahrtskommando und wesentlich weniger riskant, als die meisten seiner Vorgänger. Der Pilot verfügt über einen Notfallschirm im Gepäck, der die Unversehrtheit von Mann und Maschine garantiert, falls der Treibstoffverbrauch für die Kurzreise nicht ausreichen sollte oder der Motor den Geist aufgibt. Harte, über das normale Maß hinausgehende Landungen des 125 kg schweren Konstrukts aus Kohlefaserlaminat (ohne Fallschirm) federn Stoßdämpfer an den Landefüßen ab.

Die Behörden verlangen für das Fluggerät keine Lizenz. Dennoch gibt die Herstellerfirma den Jetpack nur an Kunden ab, die sie zuvor trainiert. Man möchte dessen sicher sein, daß kein Kunde sofort nach dem Kauf unter technischen Problemen leiden könnte. Der Konstrukteur Glenn Martin hat schleßlich Wert darauf gelegt, daß bei seiner Konstruktion alles redundant gesichert ist.

Quelle: welt.de
Fünf sind geladen, Zehn sind gekommen, gieß Wasser zur Suppe, heiß alle willkommen.
Benutzeravatar
Hostmaster
Site Admin
Site Admin
 
Beiträge: 2599
Registriert: 10.2007
Barvermögen: 13.629.834,36 Funnies
Bank: 197.798.776,00 Funnies
Wohnort: Hamburg
Danke gegeben: 28
Danke bekommen: 36x in 36 Posts
Highscores: 101
Geschlecht: männlich
Trivagonist: Ja
Trivago-Username: NangaParbat
Reiseziele: Finnland, Kambodia, Kanada, China.
Urlaubsaktivitäten: Wandern, Photographieren, Angeln, Fossilien sammeln, Tauchen, Museen abklappern.
Kultur: Ist mir wichtig
Mobilität: Viel vom Land sehen

Zurück zu "Nachrichtenportal"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron
web tracker