Wissenschaftler entdecken die Quelle des geistigen Erlebens

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Wissenschaftler entdecken die Quelle des geistigen Erlebens

Ungelesener Beitrag#1von Hostmaster » Freitag 12. Februar 2010, 15:35

Die Neigung des Menschen zum geistigen Fühlen, Denken und Verhalten wird von einem vermeintlich stabilen Persönlichkeitsmerkmal als Selbst-Transzendenz gemessen. Obwohl einige Studien, die eine Bildgebung der neuronalen Aktivierung der Großhirnrinde ermöglichen, zeigen, daß eine Verletzung der Großhirnrinde im hinteren Scheitellappen die Patienten dazu brachte, sich in einem transzendenteren Umfeld zu sehen, fehlen Informationen über den ursächlichen Zusammenhang zwischen einer solchen Verletzung und der Spiritualität. Das Kombinieren der Ergebnisse einer vor- und nach der Neurochirurgie durchgeführten Persönlichkeitsdiagnose nach einer Verletzung der Großhirnrinde im hinteren Scheitellappen, zeigte, daß die selektiven Schäden an den linken und rechten unteren hinteren parietalen Regionen zu einer spezifischen Erhöhung der Selbst-Transzendenz führte.

Deshalb können Änderungen der neuronalen Aktivität in bestimmten Bereichen mit ungewöhnlich schnellen Modulationen eines stabilen Persönlichkeitsmerkmals zum transzendentalen Bewusstsein hin in Zusammenhang stehen. Diese Ergebnisse weisen auf die aktive, entscheidende Rolle der linken und rechten parietalen Systeme bei der Bestimmung der Selbst-Transzendenz und werfen ein neues Licht auf die neurobiologischen Grundlagen der veränderten geistigen und religiösen Einstellungen und Verhaltensweisen bei neurologischen und psychischen Störungen.

Fazit:
Selbst-Transzendenz ist ein stabiles, meßbares Persönlichkeitsmerkmal der Veranlagung für Spiritualität. Eine Hirnverletzung induziert die Bildung spezifischer und schneller Modulationen der Selbst-Transzendenz. Die Selbst-Transzendenz steigt nach Schäden an der Großhirnrinde im hinteren Scheitellappen an. Bisher war bekannt, daß die Fähigkeit zu einer Selbsttranszendenz durch verschiedene, neuronal vernetzte Bereiche des Gerirns gesteuert wird.

Quelle: sciencedirect.com/science
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