Michigan-Mann behauptet er wäre ein seit 1955 Verschwundener

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Michigan-Mann behauptet er wäre ein seit 1955 Verschwundener

BeitragAutor: Hostmaster » Mittwoch 17. Juni 2009, 18:15

Bild Seit mehr als 50 Jahren rätseln Jerry und Marilyn Damman darüber, was sich ihrem zweijährigen Sohn zugetragen hat, der sich unter ungeklärten Umständen von einer Bäckerei in Long Island aus ins Nichts auflöste. Jetzt, 54 Jahre später, behauptet ein Mann aus Michigan, daß er das vermißte Kind wäre, dessen Name Steve Damman lautete.

Innerhalb der letzten sechs Monate setzte sich der nicht identifizierte Mann mit der Polizei des New Yorker Bezirks Nassau in Verbindung und sagte, daß er nach Ansicht des Detective Lt. Kevin Smith einen glaubwürdigen Beweis hätte, der ihn mit dem Fall des fehlenden Kleinkindes in Zusammenhang brächte. Die Polizei von Nassau County gab den Fall an das FBI in Detroit ab.

Bis jetzt geben die Behörden die Identität des Mannes aus Michigan nicht preis und möchten keine Aussage dazu machen, warum er glaubt, Steve Damman zu sein. Das FBI führt laut Aussage des Detective Lt. Kevin Smith eine DNA-Analyse durch.

Sandra Berchtold, Sprecherin des FBI-Büros in Detroit, sagte nur, "Das FBI forscht bei Entführungfällen in alle Richtungen hin, kann jedoch das Bestehen einer Untersuchung in diesem Fall nicht bestätigen oder verneinen".

1955 nahm Marilyn Damman ihr Kleinkind, Steven und seine im Säuglingsalter befindliche Schwester, Pamela, zu einer Bäckerei in East Meadow mit. Die Mutter ging in den Laden, um einen schnellen Einkauf zu tätigen und überließ ihren 2-jährigen und das Baby in einem Kinderwagen außerhalb des Geschäftes. Aber als Damman zurückging, waren ihre Kinder fort. Eine kurze Zeit später, einige Häuserzeilen entfernt, wurde das Baby gefunden, dass unversehrt und der Kinderwagen intakt war, aber Steven fehlte, sagte Smith.

Tausende von Helfern suchten das Kleinkind, aber der Junge war nirgendwo zu entdecken. Weil in der folgenden Zeit die Suche im Sande verlief, packten die Dammans ihr Hab und Gut und zogen von New York zurück nach Iowa, wie Jerry Damman sagte.

Und bis jetzt, dachten sie, daß es eine geringe Wahrscheinlichkeit gäbe von ihren Sohn überhaupt wieder etwas zu sehen. Jerry Damman, der auf einem Bauernhof in Iowa lebt, erklärte CNN: "Man gibt nie die Hoffnung auf, [aber] Erinnerungen trüben sich im Laufe der Jahre ein".

Er sagte, daß er aus verschiedenen Gründen nicht dazu bereit wäre, die jüngsten Erkenntnisse zu kommentieren. Damman sagt, daß Behörden mit ihm in Verbindung getreten wären, aber er noch keine DNA-Proben abgegeben habe.

Vor einigen Jahren gab Steven Dammans Schwester eine DNA-Probe in Zusammenhang mit dem Philadelphia-Kriminalfall eines 1957 gefundenen Jungenkörpers, der in einem Kasten gefunden wurde, ab. In diesem Fall deuteten alle Anzeichen darauf hin, daß es sich nicht um Steven Damman handelte.

Quelle: edition.cnn.com
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Re: Michigan-Mann behauptet er wäre ein seit 1955 Verschwundener

BeitragAutor: Mistrinanka » Mittwoch 17. Juni 2009, 19:15

Ohmanohman, stell dir vor, dass dieser Mann tatsächlich der verschwundene Bub ist. Mir wir ganz anders. Wieviele Kampusches und Dammans gibt es wohl auf dieser Welt?

Liest man die Reaktion seines Vaters, könnte man vermuten, dass der selbst soweit mit der Sache abgeschlossen hat, dass er sich (derzeit) erst gar nicht freuen kann. Wie oft wurde seine Hoffnung schon zerstönrt in 5 Jahrzehnten?

Die Nachricht dröppelt übrigens erst jetzt langsam an die Öffentlichkeit. Hier eine Quelle mit Bildern: Steven Damman, lost since 1955, may have been found
Finde weitere Details und Artikel im Profil des Benutzers

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Re: Michigan-Mann behauptet er wäre ein seit 1955 Verschwundener

BeitragAutor: Systembot » Mittwoch 17. Juni 2009, 19:59

Ich habe einen 3-seitigen Artikel mit Interviews gefunden. Angeblich hat die Tochter Material zwecks Analyse abgegeben und der vermeintliche Sohn ebenfalls. Die Analyse hat ergeben, dass die beiden mit extrem großer Wahrscheinlichkeit Geschwister sind. Die DNA-Analyse wurde aber von einem Privatlabor übernommen und das FBI macht seine eigene Analyse. Das Ergebnis des FBIs wird dann als das offizielle Ergebnis angesehen und daher wird nun die Identität von Damman auch nicht off. bestätigt.

Tatsächlich hat er bereits Kontakt zu seinem Vater und seine Schwester und die würden ihn sogar bei seinem alten Namen (Steven) rufen. Angeblich würde Steven auch Körpermerkmale aufweisen, die seine Schwester Pamela ebenfalls habe, was seinem Vater noch mehr davon überzeugt, dass Steven tatsächlich sein lang vermisster Sohn ist.

Die Frau, von der Damman immer meinte, sie wäre seine Mutter, habe ihm auf dem Sterbebett übrigens gestanden, er wäre als Kind entführt worden. Das etwas nicht stimme inder Familie, habe er allerdings immer gespürt.

Lest euch den Artikel (Englisch) durch. Sind zwar 3 Seiten, aber mega-interessant.
Finding Steven Damman? Family Waiting for DNA Confirmation - Similarities, Family Secrets Make Toddler's Relatives 'Hopeful'
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Re: Michigan-Mann behauptet er wäre ein seit 1955 Verschwundener

BeitragAutor: Hostmaster » Freitag 19. Juni 2009, 13:03

DNA-Test beweist, daß der Michigan-Mann nicht das seit 1955 vermißte Kleinkind ist.

(CNN) -- Wie das FBI mitteilte, decken die Ergebnisse eines DNA-Tests auf, daß es sich bei einem Mann aus Michigan nicht um den Jungen aus Long Island, Bundesstaat New York handelt, der vor 54 Jahren verschwand. John Robert Barnes, aus Kalkaska, Michigan, suchte die Polizei in New York zweimal im März auf und behauptete, Steven Damman, ein Kleinkind zu sein, das während einer Einkaufstour mit seiner Mutter 1955 verschwand. Barnes machte Pamela Damman Horne, Stevens Schwester, ausfindig und die zwei ließen private DNA-Tests durchführen, die zeigten, daß die beiden "möglicherweise" Geschwister wären, entsprechend einer Aussage des Detective Lt. Kevin Smith, Bezirk Nassau, New York.

Aber anhand von Proben von Barnes und Horne, die durch das FBI-Labor in Quantico, Virginia analysiert wurden, wurde festgestellt, daß sie nicht die gleiche Mutter hätten, teilte das FBI in Detroit am Donnerstag mit. Sandra Berchtold, Sprecherin des FBI-Büros in Detroit, sagte, daß das FBI strengen Prüfungskriterien folge und mitochondriale DNA benutzte, um von Barnes und von Horne festzustellen, nicht mit der gleichen Mutter verwandt zu sein.

Marilyn Damman nahm ihr Kleinkind, Steven und seine Schwester im Babyalter, Pamela, zu einem Nahrungsmittelmarkt in East Meadow, Long Island, 1955 mit. Die Mutter ging nach drinnen, um schnell einen Einkauf zu tätigen und ihren zweijährigen Sohn sowie das Baby in einem Kinderwagen draußen zurück.

Aber Damman erklärte den Behörden, daß, als sie zurückkam, ihre Kinder gegangen waren. Eine kurze Zeit später wurde Häuserblöcke entfernt, das Baby gefunden, daß unversehrt und der Kinderwagen intakt war, aber Steven fehlte, sagte Smith.

Quelle: edition.cnn.com
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Re: Michigan-Mann behauptet er wäre ein seit 1955 Verschwundener

BeitragAutor: Everlong » Montag 22. Juni 2009, 18:07

"Können nicht die selbe Mutter haben" - aber den selben Vater? :fooli009:
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