Ein Hauch alter sterbender Sterne

Antwort erstellen

Bestätigungscode
Gib den Code genau so ein, wie du ihn siehst; Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.
BBCode Box :: Hilfeseite BBCode Box   Entferne ausgewählten Text Kopiere ausgewählten Text Füge kopierten Text ein Entferne BBCode des ausgewählten Textes Aufzählungszeichen Sortierte Liste Listen Zeichen Trennlinie Text in bold Text in italics Text underlined Text strikethrough
Sets the text as superscripts Sets the text as subscripts Text fadein fadeout Text mit Farbverlauf Text justified Text left aligned Text aligned to the center Text rechts ausgerichtet Text preformatted Creates a normal indent Text von links nach rechts zu lesen Text von rechts nach links zu lesen Scrolltext nach oben Scrolltext nach unten Lauftext nach links Lauftext nach rechts
Code Zitat ABBC3_HTML Spoilertext Tabelle einfügen Datei anhängen Hyperlink Email Bild einfügen Vorschaubild einfügen Suchwort eingeben
Smilies
:10hallo2: :0337rainbow: :fooli001: :fooli002: :88n: :fooli003: :aaaah: :fooli004: :air_kiss: :alex_03_neutral: :fooli006: :aufgeben: :fooli007: :biggrinn: :blumifurdich: :fooli009: :blustrau: :fooli010:

Mehr Smilies anzeigen
Smilies Kategorien:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind eingeschaltet
Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweiternDie letzten Beiträge des Themas: Ein Hauch alter sterbender Sterne

Ein Hauch alter sterbender Sterne

Beitrag von Hostmaster » Donnerstag 9. Juli 2009, 20:43

Astronomen haben schwache Bilder der beiden ältesten und am weitesten entfernten Supernovae entdeckt die bis zum heutigen Tage aufgenommen wurden. Wenn ein massereicher Stern seinen effektiven Kernbrennstoff verbraucht hat, explodiert er als Supernova - Unter Verbreitung seines Materials im Weltraum.

Die Wissenschaftler berichteten in der Fachzeitschrift Nature darüber, wie sie Bilder der explodierenden Sterne über einen Beobachtungszeitraum von fünf Jahren gewannen. Sie verwendeten Mehfachbilder, um um Supernovae im entfernten Universum auszuwählen. Die entferntesten zwei Supernovae, die das Forscherteam entdeckte, fanden vor in etwa 11 Milliarden Jahren statt.

Mark Sullivan, ein Astronom an der britischen Oxford-Universität, war einer der Autoren der Studie. Er erklärte, daß diese Sterne etwa 2,5 Milliarden Jahre nach dem Urknall explodierten. "Als Bezugspunkt kann man sagen, daß das Universum derzeit rund 13,5 Milliarden Jahre alt ist", sagte Dr. Sullivan. Das Team sammelte seine Daten mit Hilfe des Canada-France-Hawaii-Teleskops auf dem Vulkan Mauna Kea auf Hawaii.

"Wir gaben alle Daten ein und verknüpften sie miteinander" sagte Dr. Sullivan. "Also, statt nur mit Daten einer einzigen Nacht, die normalerweise eine Stunde interpretieren, hatten wir Bilder im Wert mehrerer Aufnahmestunden."
Das schwache Licht das von den Folgen der großen stellaren Explosionen ausgeht, war über mehrere Monate sichtbar, so daß die Wissenschaftler in der Lage waren, es aus der Unschärfe der Galaxien zu isolieren. "Was wir suchen, sind Dinge, die es ein Jahr lang gibt, aber die in nächsten nicht vorhanden sind", erklärt Dr. Sullivan.

"Sie sehen ein Bild der Galaxie, in denen eine Supernova explodierte. Wenn Sie zwei Jahre der Daten davon abziehen, verschwindet die Galaxis, weil sie sich nicht verändert hat. So werden Sie Sachen, die sich gerade geändert haben, betrachten - in diesem Fall handelt es sich dabei um die Supernovae". Dr. Sullivan sagte, daß diese neue Technik spannende Möglichkeiten für zukünftige Experimente eröffnen würde. "Wir haben gezeigt, daß es sich hierbei um die Art und Weise, wie wir die am weitesten entfernten kosmischen Explosionen fanden, handelt", sagte er der BBC News.

Uralte Supernovae können wichtige Hinweise über die Geburt des Universums geben. "Elemente wie Eisen, Calcium und Nickel werden in diesen massereichen Sternen gebildet", erklärt Jeff Cooke von der University of California, Irvine, die ebenfalls an der Studie beteiligt ist. "Nach ihrem explosiven Tod, schleudern sie dieses Material in den Weltraum und verunreinigen ihre Umgebung. Dieses Material kühlt dann schnell ab und kann Recycling-Sterne mit Staubscheiben um sich herum bilden, aus denen Planeten hervorgehen können".

Mit dem "Blick 11 Milliarden Jahre zurück in die Vergangenheit", sagte Dr. Cooke, daß diese neuen Erkenntnisse dazu beitragen werden, daß Astronomen verstehen, wie dieser Prozeß sich abspielt. "Darüber hinaus wird die neue Methode, die wir hier verwenden es uns ermöglichen, 12 und eine halbe Milliarde Jahre zurück zu blicken, um Zeugen der allerersten Sterne überhaupt zu werden".

Quelle: bbc.co.uk

Nach oben

cron
web tracker