Größerer Sitzabstand, Essen von gehobener Qualität: Immer mehr Fluggesellschaften bieten in Zeiten der Wirtschaftskrise Plätze an, die komfortabler als in der Economy Class, aber preiswerter als in der Business Class sind - die Nachfrage nach Premium-Tickets hat einen kräftigen Einbruch erlitten.
Daß Manager immer in der Business Class reisen, ist out. Denn in Anbetracht der Wirtschaftskrise haben viele Firmen ihre Dienstreiserichtlinien verschärft. Deswegen in die "Holzklasse", sprich die Economy Class, zu wechseln dürfte vielen aber schwerfallen. Das ist auch nicht von Nöten: Als Alternative gibt es immer mehr Angebote deren Kofort sich zwischen den beiden Klassen bewegt. Sie heißen Economy Extra, Premium Voyageur oder World Traveller Plus und bieten "eine Spur von Business" zum nicht ganz so exorbitanten Preis. Auch für Urlauber auf Langstreckenflügen können die Zwischenklassen mit dem Mehr an Komfort von Interesse sein.
Die Sitzklassen zwischen Eco und Business sind eine Errungenschaft der vergangenen zehn Jahre. British Airways, United Airlines, Air New Zealand und die skandinavische SAS gehörten zu den Vorreitern dieser Komfortklasse.
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