USA: Government Shutdown - Sehenswürdigkeiten vor dem Aus

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USA: Government Shutdown - Sehenswürdigkeiten vor dem Aus

Ungelesener Beitrag#1von Mistrinanka » Freitag 8. April 2011, 21:05

Sollten sich die Demokraten und Republikaner in den Vereinigten Staaten heute vor Mitternacht nicht einig werden über den Etat, werden viele Sehenswürdigkeiten mit einer Schließung rechnen müssen. Von der Schließung bedrohte Sehenswürdigkeiten sind unter anderem die Freiheitsstatue, der Grand Canyon, der Yellowstone National Park oder auch die Gefängnisinsel Alcatraz. Touristen, die sich aktuell in den Vereinigten Staaten aufhalten, könnten also morgen vor geschlossenen Türen stehen, sollten die Regierungsparteien sich in den nächsten Stunden nicht einigen können.

Der Grund ist beim Finanzloch in der Staatskasse zu suchen. Präsident Obama und der Kongress können sich nämlich nicht über die benötigten Sparmaßnahmen einigen. Sollten die Parteien bis Mitternacht keine Einigung getroffen haben, tritt der so genannte "Government Shutdown" in Kraft. Dies bedeutet, dass große Teile vom Staatsapparat einfach abgeschaltet werden - nur lebenswichtige Staatsorgane (wie etwa die Polizei, Flugkontrollen, medizinische Dienste, Justizorgane, Militär usw.) dürfen dann aktiv bleiben.

Da fast alle große Sehenswürdigkeiten der USA durch die Regierung kontrolliert und verwaltet werden, bedeutet dieser "Government Shutdown", dass die Attraktionen zuerst von der Stilllegung betroffen sein werden. So verwaltet die Regierungsbehörde "Park Service" derzeit 349 Objekte. Diese müssten dann alle geschlossen werden - auch Alcatraz und die Freiheitsstatue, die durch diesen "Park Service" verwaltet werden.

Die Nationalparks in den Vereinigten Staaten ziehen täglich etwa 80.000 Besucher an. Tritt der "Government Shutdown" tatsächlich in Kraft, bedeutet dies, dass alle Parkwächter abgezogen und Touristen nicht mehr in die Erholungsgebiete gelassen werden. Auch die Campings und Hotels in den Nationalparks müssen dann die Gäste wegschicken. Sollte dieser Fall wirklich um Mitternacht eintreten, würde dies mehrere Tausend Stellen kosten und einen finanziellen Verlust von mehrere Millionen Dollar pro Tag und das nur im Bereich Sehnswürdigkeiten. Insgesamt arbeiten etwa 800.000 im Staatsdienst - diese müssten bei einem Shutdown alle um ihren Job bangen, zumindest vorübergehend.

Quelle: Telegraaf.nl.
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Re: USA: Government Shutdown - Sehenswürdigkeiten vor dem Au

Ungelesener Beitrag#2von Hostmaster » Samstag 9. April 2011, 08:18

WASHINGTON - Die Unterhändler von Demokraten und Republikanern im Kongress haben Freitag (Ortszeit) noch eine Einigung über das Budget erreicht. Darüber berichtete der Leiter der Republikaner, John Boehner, während einer kurzen Presseerklärung, die live von CNN übertragenn worden war. Präsident Barack Obama sagte in einer Reaktion, daß Vereinbarungen über "schmerzhafte" Kürzungen getroffen worden seien.

Laut Obama war noch nie zuvor in der amerikanischen Geschichte eine derartig drastischer Einschnitt in den Regierungsausgaben vorgenommen worden. Die Ausgaben der Regierung wurden um 38.000.000.000 $ (26 Mrd. Euro) gekürzt. Darüber hinaus wurden Vereinbarungen über eine Reihe anderer Dinge getroffen.

Die Regierung wird nun durch eine provisorische Vereinbarung bis Donnerstag liquide bleiben, bis dahin soll der Kongress den umstrittenen Haushalt 2011 verabschieden.

telegraaf
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Update: Government Shutdown in Minnesota

Ungelesener Beitrag#3von Mistrinanka » Montag 4. Juli 2011, 19:39

Der US-Bundesstaat Minnesota ist zahlungsunfähig. Am letzten Freitag schickte die Regierung etwa 2/3 der 36.000 Staatsbediensteten nach Hause. Die Staatskasse kämpft mit einem Defizit von fünf Milliarden US-Dollar. Damit wäre im ersten Bundesstaat der sog. "Government Shutdown" eingetreten - das zweite Mal in nur sechs Jahren.

Dieser Government Shutdown hat auch gravierende Folgen für den Minnesota Zoo, sämtliche Nationalparks in Minnesota so wie für etwa 80 staatlich betriebene Autobahnraststätten. Für Touristen ebdeutet, dass sehr viele Museen und Pakrs nicht mehr besucht werden können und auch, dass sehr viel Campingplätze in den Nationalparks nun geschlossen sind.

Quelle: CNN
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Re: USA: Government Shutdown - Sehenswürdigkeiten vor dem Au

Ungelesener Beitrag#4von Schorse » Montag 4. Juli 2011, 20:10

USA, hieß es früher nicht immer es wäre das Land der unbegrenzten Möglichkeiten?
Nur war da wohl mehr an die aufsteigenden Möglichkeiten gedacht worden, nicht aber an einen Rückschritt.

Die heutigen USA sind einfach nicht mehr was was sie noch vor einigen Jahrzehnten darstellten.

Durch gelegentliche Kontakte übergesiedelter Angehöriger aber auch durch Rückkehrer sowie Funk und Fernsehen ergibt sich meiner Ansicht nach nicht gerade ein positives Bild. :fooli099:
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