Malakkas Häuser sind so farbenfroh wie das Völkergemisch, das die Stadt mit Weltkulturerbe-Status bewohnt. Die koloniale Vergangenheit der malaysischen Hafenstadt läßt sich im Rahmen einer Fahrt mit der Rikscha erkunden, oder aber mit einem kulinarischen Ausflug in eine Küche, die eine einzigartige Zusammenkunft der Kulturen bildet.
Nur wenige Städte tragen den Titel Weltkulturerbe mit mehr Recht als die alte Hauptstadt eines malaiischen Sultanats, die im 15. Jahrhundert den wichtigsten Seehafen für den Handel zwischen Morgenland und Abendland darstellte. Daher gaben Seefahrer den Gewässern zwischen Sumatra und der malaiischen Halbinsel den Namen "Seestraße von Malakka". Noch heute durchfahren jährlich schätzungsweise 2.000 Containerschiffe die Meeresenge. Die Blütezeit Malakkas nahm mit den Rivalitäten der Kolonialmächte in Südostasien ein jähes Ende und Singapur übernahm die Rolle des wichtigsten Seehafens der Region.
Chinatown war das historische Zentrum Malakkas während der Kolonialzeit. In den Gassen mit den zahlreichen Shophäusern und prachtvollen alten Residenzen chinesischer und europäischer Kaufleute um die Straße Jalan Hang Jebat scheint die Zeit kaum vergangen zu sein. Die Werkstätten der Handwerker verwandeln sich gen Feierabend zum Wohnzimmer für die ganze Familie. In Coffeeshops sitzen ältere Chinesen, diskutieren, trinken Tee und genießen mit verschiedenen Füllungen zubereitete und in kleinen Bambuskörbchen servierte Dim Sum.
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