Wer wird neuer Verteidigungsminister?

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Wer soll Guttenbergs Nachfolge antreten?

Umfrage endete Dienstag 15. März 2011, 16:27

Verteidigungsstaatssekretär Christian Schmidt
1
50%
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer
0
Keine Stimmen
Chef der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise
0
Keine Stimmen
Unionsfraktionschef Volker Kauder
0
Keine Stimmen
Ein anderer und zwar... bitte Namen im Beitrag nennen
1
50%
 
Abstimmungen insgesamt : 2

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Wer wird neuer Verteidigungsminister?

Ungelesener Beitrag#1von Systembot » Dienstag 1. März 2011, 16:27

Es ist also offiziell: am 01.93.2001, 11:15 Uhr hat Karl-Theodor zu Guttenberg die Konsequenzen aus der Plagiats-Affäre gezogen und ist von seinem Ministerposten zurückgetreten.


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Zwar will man heute in Regierungskreisen noch nicht über eine Nachfolge diskutieren, aber das hält uns nicht davon ab, hier eine Umfrage bzw. Diskussion bezüglich dieses Thema zu starten.

Die Umfrage läuft 14 Tage.
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Re: Wer wird neuer Verteidigungsminister?

Ungelesener Beitrag#2von Schorse » Dienstag 1. März 2011, 20:20

Er hat im Grunde zum Schluss das einzig Wahre getan was ihm noch übrig blieb, er trat zurück. Wenn ich ein Patent nachahme und zu meinen Gunsten ohne Genehmigung verkaufe, ist das verboten. Ob das geistiges Eigentum oder in anderer Form ist, spielt dabei keine Rolle. Was ich nicht verstehe, dass gerade Politiker wissen müssten, sollte man auch nur ein Haar in der Suppe finden, gibt es garantiert Ärger. Dieses dann auch noch als abstrus zu erklären hat das ganze erst richtig angeheizt.

Frage mich allen Ernstes, hat der all die Jahre überhaupt mitbekommen, dass er eine Doktorarbeit, oder was auch immer, fabrizierte, oder hat er das bloß selbst unterschrieben und dann abgegeben?

Nun sollen ja noch mehr Untersuchungen auch bei anderen mit Doktortitel stattfinden, wer weiß, wieviel Leichen da noch im Keller rumliegen.

Natürlich kam, wie zu erwarten etwas später unter Druck die nächste, schon etwas zahmere Erklärung bis dann irgendwas rüberkam, was irgend ein Zwischending von Erklärung, Geständnis und was weiß ich war.
Der Vogel wurde dann abgeschossen, als er versuchte allen beizubringen dass das keine Absicht war, sondern, nennen wir es mal so eine Art Unaufmerksamkeit.

Das lief dann schon mehr unter Volksverblödung. Man kann mir ja schon einiges unterjubeln aber in ca. sieben Jahren soviel Zufälle das kannst du, um es mal deutlich zu sagen, einen beibiegen welcher die Hose mit der Kneifzange anzieht, doch keinen Menschen der seine fünf Sinne noch beisammen hat. Ich will nun wirklich keinen Menschen voreilig verdammen, wir alle machen Fehler, doch was dieser Herr sich da geleistet hat, würde selbst ein Schmierentheater ablehnen, weil es keiner glauben möchte.
Eine Provinzposse ist nichts dagegen.

Für mich ist das so heuchlerisch als wenn der übelste Zuhälter aller Zeiten als Gastprediger in der Kirche über Sitte, Moral, Anstand und Nächstenliebe predigt.

Von allen anderen wird wie schon oben erwähnt, Sitte, Anstand und was weiß ich gefordert, für die Großkopferten gelten in der Beziehung offenbar andere Gesetze. Sogar ihre Entlohnung bewilligen sie sich selbst.

So gesehen brauch es natürlich seine Zeit bis jemand, der so einen Absturz erlebt, wieder auf den Boden der Tatsachen zurückfindet.

Der schwarze Fleck auf der ehemals blütenweißen Weste dürfte sich wohl kaum in Wohlgefallen auflösen... :dr:
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Re: Wer wird neuer Verteidigungsminister?

Ungelesener Beitrag#3von Mistrinanka » Dienstag 1. März 2011, 21:00

Schorse hat geschrieben:Der schwarze Fleck auf der ehemals blütenweißen Weste dürfte sich wohl kaum in Wohlgefallen auflösen... :dr:



Ich denke, dass hat er wohl auch kapiert, denn Karl-Theodor zu Guttenberg will nach seinem Rücktritt als Bundesverteidigungsminister offenbar auch sein Bundestagsmandat abgeben. Siehe hier...

Von der anderen Seite: sein Rücktritt war zwar überfällig und auch richtig, trotzdem haben die Medien eine extrem hässliche Rolle in diesem Possenspiel gespielt. Wenn ich sehe, das ein Sender wie n24 ganze 5 Tage in Folge immer wieder die Umfrage (neu) startet, ob Guttenberg bleiben oder gehen soll, ob er im Amt noch tragbar ist ja/nein, ob er zurücktreten sol ja/nein, dann finde ich das doch extremst widerwärtig. Und dann im Nachhinein spielt genau dieser Sender die beleidigte Leberwurst, dass sie vom Ex-Minister in seiner Rücktrittsrede wegen dieser Feuerlegerei kritisiert wurden. So etwas finde ich einfach nur heuchlerisch - erst Feuer legen, belustigt zuschauen wie es brennt und dann heulen, wenn man deswegen eins aufm Deckel kriegt. Rettet zwar jetzt die Ehre des Freiherren zwar auch nicht mehr, aber trotzdem haben die Medien sich in dieser Sache nicht mit Ruhm bekleckert.

Und zu dem Verhalten von zu Guttenberg: ich mochte den Menschen noch nie - er war mir immer zu gestriegelt, zu aalglatt und zu hochnäsig. Seinen Job hat er - soweit ich den als Laie verstehen kann - gut gemacht. Aber das Getue rund um seiner Person geht ja nun schon seit längerem und nicht erst seit heute. Seine Reisen an die Front, das Mitnehmen seiner Frau an die Front, die TV-Sendung seiner Frau, das ständige Posen ind er Öffentlichkeit und mehr so komische Geschichten. Jemand in so einer Position sollte eigentlich tunlichst darauf achten, dass er Skandale und Skandälchen ausm Weg geht. Stattdessen ist er in jedes Fettnäppfchen gelatscht.

Und man darf auch nicht mit Steine auf andere werfen, wenn man selbst in der Schublade ein volles Sündenregister liegen hat. Das er nun öffentlich abgesägt wurde, ist zwar hässlich (menschlich gesehen), aber auch eigene Schuld - er hätte ja nicht lügen, betrügen und steheln brauchen. Dürfen wir auch nicht.

In diesem Sinne Copy, Paste & Delete Herr zu Guttenberg.
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Re: Wer wird neuer Verteidigungsminister?

Ungelesener Beitrag#4von Hostmaster » Dienstag 1. März 2011, 22:48

Ich kann leider keinen konstruktiven Vorschlag zur möglichen Person des zukünftigen Verteidigungsministers machen. In Anbetracht der Hetz- und Absägekampagne der Medien sowie der Opposition würde ich es allerdings begrüßen, wenn der neue Vokssport der "Durchforstung von Doktorarbeiten auf Fehler und Plagiate" zu vollkommen neuen Erkenntnissen bezüglich der Qualität anderer Dissertationen führte.

Nach wie vor frage ich mich, warum gleich zu Beginn der Entdeckung einiger Textstellen, die ohne Fußnoten zitiert worden waren, ein sofortiger Rücktritt gefordert worden ist. Ich sehe keinen unbedingten Zusammenhang zwischen einem Doktortitel und einer Qualikikation als Bundesminister. Der Umfang der kopierten Textstellen hat sich im Nachhinein allerdings als nicht gering erwiesen. Warum hat die Universität Bayreuth das "Summa cum Laude" verliehen, ohne gewissenhaft die Dissertation auf Fehlerfreiheit zu überprüfen?
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Re: Wer wird neuer Verteidigungsminister?

Ungelesener Beitrag#5von Schorse » Mittwoch 2. März 2011, 00:14

Dass zu dem Zeitpunkt noch nichts gravierendes feststand trotzdem aber sofort eine Abberufung gefordert wurde, kann sich mir zum Anfang dieser Sache auch nicht erschließen.

Später, nachdem einiges zusammen gekommen war allerdings schon.

Beachte man, dass sogenannte kleine Leute schon für ein absolutes Mininum gefeuert wurden und hier haben wir eine hochgestellte Persönlichkeit, deren Ruf makellos sein sollte,die sich aber an ihren Posten klammert, so ist das für mich ohne Wenn und Aber ein klarer Fall für eine Entlassung auf Grund dessen was dann aufgedeckt wurde.

Was gibt das im In- und Ausland für ein Bild ab, wenn feststeht, dass die deutsche Regierung im übertragenen Sinne praktisch eine Art Hochstapler in ihren Reihen hat. Letztendlich bleibt die Sache ein Betrug bzw. eine Erschleichung eines Grades der unter normalen Umständen nie verliehen worden wäre.

Das offensichtlich auch die Universität geschlafen hat dürfte klar sein. Andereseits hat aber vermutlich wohl keiner mit der Frechheit gerechnet, dass hier einer ca. ein Fünftel seiner Arbeit sagen wir mal unerlaubt in dieser Art, sich „ausgeborgt“ hat.

Was mich allerdings sehr stutzig macht ist, dass man zumindest in Deutschland, sofern die Angaben über ein Verbleiben im Amt stimmen also zu einem gewissen Teil befürwortet werden, die sogenannte Moral bei einen nicht gerade geringen Teil unserer Bevölkerung in meinen Augen schlichtweg unter aller Sau ist.

Nur nebenbei bemerkt, auch wenn es nicht direkt zum Thema gehört sieht man doch bei vielen Urteilen bei den Gerichten nur eine Bewährungsstrafe, häufig sogar eine erneute.

Dass dann viele ihre Straftaten, egal in welcher Form, gar nicht mehr ernst nehmen, sieht man doch allerorten.

Das was er verbockt hat und in seiner Zeit als Bundesminister herausgekommen ist, würde das einfach unter den Tisch gekehrt, könnte es viele eher ermutigen, gewisse Dinge allzu locker zu sehen.

Straftaten egal in welcher Größenordnung scheinen, so mein Eindruck, heute mehr als eine Art Kavaliersdelikt gehandelt zu werden.

Man wundert sich ja bald nicht mehr darüber, dass Menschen totgetreten werden, die oder der Täter mit einigen Jährchen davonkommen, häufig nur zwei Drittel der Strafe und wenn er bzw. sie dann noch Memorien schreibt ist er/sie am Ende noch berühmt berüchtigt und eventuell sogar ein gemachter Mann bzw. Frau...

Dass das nur hin und wieder zutrifft ist mir schon klar, nur was ich damit sagen will ist, dass unser Rechtsempfinden und unsere Rechtsauffassung langsam aber sicher den Bach runtergeht.

Erst wird alles auf die harmlose Art abgetan, doch wenn es dann mal wirklich scheppert, ist die ... am dampfen... :scratch_one-s_head:
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Re: Wer wird neuer Verteidigungsminister?

Ungelesener Beitrag#6von Mistrinanka » Mittwoch 2. März 2011, 14:00

Schorse hat geschrieben:Das offensichtlich auch die Universität geschlafen hat dürfte klar sein. Andereseits hat aber vermutlich wohl keiner mit der Frechheit gerechnet, dass hier einer ca. ein Fünftel seiner Arbeit sagen wir mal unerlaubt in dieser Art, sich „ausgeborgt“ hat.


Also das hat mich auch gewundert, denn es war inzwischen doch oft genug zu sehen/lesen, dass es inzwischen spezielle Prüfsoftware für Doktorarbeiten gibt (und das nicht erst seit gestern). Wenn man dann die Dinge über die große Spendensummen seitens den Guttenbergs hört, fängt man doch wirklich an zu zweifeln, ob das damals alles so korrekt verlaufen ist seitens der Uni. Da kommt schon der Verdacht auf, dass die Uni auf beide Augen blind war... beabsichtigt oder nicht.

Schorse hat geschrieben:Was mich allerdings sehr stutzig macht ist, dass man zumindest in Deutschland, sofern die Angaben über ein Verbleiben im Amt stimmen also zu einem gewissen Teil befürwortet werden, die sogenannte Moral bei einen nicht gerade geringen Teil unserer Bevölkerung in meinen Augen schlichtweg unter aller Sau ist.

Nur nebenbei bemerkt, auch wenn es nicht direkt zum Thema gehört sieht man doch bei vielen Urteilen bei den Gerichten nur eine Bewährungsstrafe, häufig sogar eine erneute.

Dass dann viele ihre Straftaten, egal in welcher Form, gar nicht mehr ernst nehmen, sieht man doch allerorten.


Jetzt konkret zum Fall Guttenberg: ich habe anfangs versucht an der Unschuldsvermutung festzuhalten. Ich fand das öffentliche Niederschreien und mit Dreck werfen einfach nur furchtbar. Inzwischen lässt es sich nicht mehr leugnen, dass er Mist gebaut hat. In dem Fall bin ich dann auch für gleiches Recht für alle. Dann habe ich auch kein Verständnis mehr für sein Verhalten.

Was die Justiz in DE allgemein angeht: bei manchen Straftaten sollte es grundsätzlich gar keine Bewährung mehr geben, egal, wie alt oder sozial benachteilt der Täter auch ist. Gewalt-, Kapital- und Sexualdelikte sollten grundsätzlich mit Haftstrafen geahndet werden. Und die Sache mit der Sicherungsverwahrung könnte man auch anders lösen. Da schaue ich zu den Niederlanden (habe ja 20 Jahre da gelebt). Da gibt es zwei Arten von lebenslanger Haftstrafe: befristet und unbefristet. Bei der ersten Variante können die Richter wählen aus 20 oder 30 Jahre Haft. Bei 20 Jahren kann dann aber noch die anschließende Sicherungsverwahrung angehängt werden (und zwar direkt bei der Urteilsverkündugn und nicht erst später). Wer 2/3 seiner Haftstrafe abgesessen hat, darf um Aussetzung der Reststrafe bitten. Seit 1970 wurde aber niemand mehr verfrüht aus der Haft entlassen. Alle mussten ihre 20 und 30 jahre komplett absitzen. Bei der unbefristeten Variante bleibt man tatsächlich bis zum Lebensende im Gefängnis - nur das Staatsoberhaupt darf über eine vorzeitige Freilassung entscheiden. Dies ist seit 1870 erst 3x der Fall gewesen. Und auch bei Jugendlichen ist man dort strenger. Zwar ist die max. Haftstrafe für Jungedliche 2 Jahre, aber es gibt in den Niederlanden auch Sicherungsverwahrung für Jugendliche. Die beträgt 6 Jahre und nach Ablauf dieser Zeit, kann die Verwahrung verlängert werden und das 4x mal. Jemand, der als 16-Jähriger also 2 Jahre plus 6 Jahre Sicherungsverwahrung bekommen hat, kann (falls er sich nicht bessert) durchaus bis Ende 30 im Gefängnis sitzen.

Zwar ist "nur" Wegsperren auch nicht die Lösung, aber ich bin die Meinung, dass manche Straftäter grundsätzlich nicht mehr in die Freiheit entlassen gehören... und Australien ist ja schon besiedelt, die Option fällt weg. Noch nen leeren Kontinent haben wir nicht.

Die Umfrage hat sich übrigens erledigt: Thomas de Maizière wird neuer Verteidigungsminister. Quelle
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