Feierliches Begräbnis für Kopernikus im Dom von Frombork

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Feierliches Begräbnis für Kopernikus im Dom von Frombork

Ungelesener Beitrag#1von Hostmaster » Dienstag 29. Dezember 2009, 21:50

467 Jahre nach seinem Tod soll der bekannte Astronom Kopernikus ein feierliches Begräbnis im Dom von Frombork (Frauenburg) erhalten. Archäologen hatten die Schädel- und Beinknochen des Astronomen vor vier Jahren bei Ausgrabungen in der Frauenburger Kathedrale entdeckt und im letzen Jahr durch eine DNS-Analyse verifiziert. Kopernikus soll unter einem Altar der Kathedrale seine letzte Ruhestätte finden. Der Astronom hatte mit seiner Theorie über das „heliozentrische System“ eine Wende in der Wissenschaft der Astronomie herbeigeführt. Der Italiener Galileo Galilei, der ein Jahrhundert später zu denselben wissenschaftlichen Schlüssen gelangte, wurde allerdings , anders als Kopernikus, von der Kirche für seine Weltanschauung gerügt und mußte dem kopernikanischen Weltbild abschwören.

[html]<style type="text/css" media="screen"> .yiggbutton { float:left; padding:3px 5px 5px 5px; } </style> <div class="yiggbutton"> <script> yigg_url = 'http://www.trivagofun.de/newswelt/feierliches-begrabnis-fur-kopernikus-dom-von-frombork-t22134.html'; </script> <script src="http://static.yigg.de/v6/js/embed_button.js"></script> </div>[/html] Die feierliche Zeremonie soll am 22. Mai 2010 im Frauenburger Dom stattfinden, sagte ein Kirchensprecher der Diözese Ermland im Nordosten Polens der Deutschen Presseagentur. Die Beisetzung soll im Rahmen des 750. Jahrestags des ermländischen Domkapitels stattfinden, dessen Mitglied der Astronom war. Bereits im Januar würden die Arbeiten für das Zwei-Tonnen-Grabmal aus Granit beginnen.

Quelle: der standard

Pogrzeb szczątków Kopernika 22 maja we Fromborku (radio gdansk.pl)

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Re: Feierliches Begräbnis für Kopernikus im Dom von Frombork

Ungelesener Beitrag#2von Mistrinanka » Mittwoch 30. Dezember 2009, 10:59

Die DNS-Analyse wäre übrigens ein tolles CSI-Fall gewesen. Nachdem man die Gebeine gefunden hatte, machte man sich auf der Suche nach noch lebende Nachfahren. Die gibt es nicht bzw. es konnten keine gefunden werden. Dann fand man das Buch "Calendarium Romanum Magnum" (1518 gedruckt). Das Buch hat einst Kopernikus gehört, wurde aber im 17. Jahrhundert als Beutekunst geraubt und in die Bibliothek der Universität Uppsala gebracht. In diesem Buch fand man nun ganze zwölf Haare. Die Wissenschaftler nahmen nun zwei Haare aus dem Buch und einen Zahn aus dem Totenschädel, extrahierten die DNS und verglichen diese Proben mit einander. Es stellte sich heraus, dass beide DNS-Proben von der gleichen Person stammten.

Die Gebeine selbst wurden bereits zuvor untersucht: sie stammten von einer männlichen Person, die um die 70 Jahre alt war, als sie starb. Zwar waren die sterblichen Überreste nicht komplett, aber am Schädel stellte man alte Verletzungen fest, wovon man weiß, dass Kopernikus sie hatte: eine gebrochene Nase und eine tiefe Narbe über dem Auge. Beide Verletzungen sind auf einem Selbstportrait von Kopernikus sichtbar. Die Narben davon konnte man zudem am Schädel ausmachen. Außerdem hat man eine Gesichtsrekonstruktion gemacht - die Rekonstruktion glich den bekannten Porträts von Kopernikus.

Die Kombination der DNS-Analyse, der Gesichtsrekonstruktion und den Vergleich der Verletzungen am Schädel ergeben somit, dass die gefundenen Gebeine mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit tatsächlich die sterblichen Überreste von Nikolaus Kopernikus sind.

Wie gesagt... das hätte auch eine Vorlage für einen CSI-Fall sein können.
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