Prof. Gershon Galil entziffert 3.000 Jahre alte Schrifttafel

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Re: Prof. Gershon Galil entziffert 3.000 Jahre alte Schrifttafel

Beitrag von Mistrinanka » Samstag 9. Januar 2010, 17:38

Wahnsinns Artikel Hostmaster. Dickes Lob! Und das Thema selbst ist auch sensationell. Danke sehr.

Prof. Gershon Galil entziffert 3.000 Jahre alte Schrifttafel

Beitrag von Hostmaster » Samstag 9. Januar 2010, 15:48

Älteste Inschiften der hebräischen Bibel entziffert

Professor Gershon Galil von der Universität von Haifa, der die Inschrift entzifferte: "Die gefundene Tontafel zeigt, daß das Königreich Israel bereits im 10. Jahrhundert v. Chr. existierte, und daß zumindest ein Teil der biblischen Texte Hunderte von Jahren vor den Zeitpunkten geschrieben wurde, wie es in der aktuellen Forschung berichtet wird." Ein Durchbruch in der Erforschung der hebräischen Schriften hat ein neues Licht auf die Zeit, in der die Bibel geschrieben wurde geworfen. Professor Gershon Galil der Abteilung für Bibelforschung an der Universität von Haifa hat eine Inschrift aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. (der Zeit der Herrschaft des Königs David) entschlüsselt und hat gezeigt, daß dies eine hebräische Inschrift ist. Die Entdeckung macht diese zur ältesten bekannten hebräischen Schrift. Die Bedeutung dieses Durchbruchs bezieht sich auf die Tatsache, daß zumindest ein Teil der biblischen Schriften vor Hunderten von Jahren, vor der Datierung, die heute in der Forschung und des Königreiches Israel verwendet wird, entstand.

[html]<style type="text/css" media="screen"> .yiggbutton { float:left; padding:3px 5px 5px 5px; } </style> <div class="yiggbutton"> <script> yigg_url = 'http://www.trivagofun.de/newswelt/prof-gershon-galil-entziffert-000-jahre-alte-schrifttafel-t22208.html'; </script> <script src="http://static.yigg.de/v6/js/embed_button.js"></script> </div>[/html] Prof. Galils Entzifferung der alten Schrift zeugt davon, daß es sich um Hebräisch handelt, basierend auf dem teilweisen Gebrauch von Verben, die teilweise der hebräischen Sprache, und spezifischen Inhalten der hebräischen Kultur zuzuordnen sind und nicht angenommenen wurden von anderen Kulturen, die in der Region lebten. "Dieser Text ist eine gesellschaftliche Aussage über die Sklaven, Witwen und Waisen. Er verwendet Verben, die Hebräisch waren, charakteristisch wie asah (" nicht ") und Avad (" gearbeitet "), die nur selten in anderen regionalen Sprachen verwendet wurden. Bestimmte Wörter, die im Text erscheinen, wie almanah ( "Die Witwe"), sind speziell auf Hebräisch und unterscheiden sich von anderen lokalen Sprachen.

Der Inhalt selbst war ebenfalls unüblich gegenüber allen anderen Kulturen in der Region, die neben der hebräischen Gesellschaft existierten: Die vorliegende Inschrift bietet soziale Elemente ähnlich denen in den biblischen Prophezeiungen und unterscheidet sich stark von Prophezeiungen anderer Kulturen, die eine Verherrlichung der Götter geschrieben haben und kümmert sich um ihre körperlichen Bedürfnisse ", erklärt Prof. Galil.

Er fügt hinzu, daß, sobald diese Entschlüsselung empfangen wird, die Inschrift zu den frühesten hebräischen Inschriften zugeordnet wird, ein Zeugnis für hebräische Schriftfähigkeiten bereits im 10. Jahrhundert v. Chr..
Dies steht im Gegensatz zu der Zusammensetzung der Bibel in der aktuellen Forschung, die nicht die Möglichkeit vorsah, daß die Bibel oder Teile davon in dieser alten Zeit hätte geschrieben werden können.

Professor Galil stellt auch fest, daß die Inschrift in einer Provinzstadt in Judäa entdeckt wurde. Er erklärt, daß, wenn es Schreiber in der Umgebung gab, man davon ausgehen könne, daß es in dieser zentralen Region und Jerusalem, noch mehr kompetente Autoren gegeben habe. "Es kann nun behauptet werden, daß es höchst wahrscheinlich ist, daß im 10. Jahrhundert v. Chr. während der Herrschaft von König David dort Schreiber in Israel in der Lage waren, literarische Texte und komplexe Geschichtsschreibung wie die Bücher der Richter und Samuel schreiben zu." Er fügt hinzu, daß die Komplexität des Textes, der in Khirbet Qeiyafa entdeckt wurde, zusammen mit den eindrucksvollen Befestigungsanlagen, die sich an der Stelle befinden, gezeigt werde, daß die Behauptungen einer Leugnung der Existenz des Königreichs Israel zu jener Zeit widerlegt würden.

Der Inhalt des Textes soll soziale Sensibilität ausdrücken, um die prekäre Situation der schwächeren Mitglieder der Gesellschaft darzustellen. Die Inschrift zeugt von der Anwesenheit von Fremden innerhalb der israelischen Gesellschaft so weit zurück in dieser alten Zeit, und fordert die Unterstützung für diese Fremden. Er appelliert daran, sich um die Witwen und Waisen zu kümmern, und daß der König - der zu diesem Zeitpunkt die Verantwortung für die Eindämmung der sozialen Ungleichheit hatte - einbezogen werde. Diese Inschrift ist in ihrem Inhalt ähnlich biblischen Schriften (Jesaja 1:17, Psalm 72:3, Exodus 23:3, und andere), aber es ist klar, daß sie nicht von jedem biblischen Text kopiert wird.

Deutsche Übersetzung des antiken Textes:

1 x 'Du sollst nicht machen[es], sondern die Anbetung des [Herrn].
2 "Richter der Skla [v] und die Witw [en] / Richter der Weise[nn]
3 '[und] der Fremde. [PL]ädierte für das Kind / plädieren für die Arme[oder *n]
4 'die Witwe. Rehabilitieren [die Armen] in den Händen des Königs.
5 'Schütze die Arme[oder *n] der Sklave / [unterstützt]en Ort den Fremden

Quelle: eurekalert.org
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